Pressemitteilungen

Hier finden Sie aktuelle und vergangene Pressemitteilungen des Verbandes.

2017

Stomaausschreibung

DCCV fordert Umsetzung des Hilfsmittelversorgungsgesetzes!

11.12.2017

Die DAK Gesundheit hat für 2018 die Versorgung mit Stomahilfsmitteln ausgeschrieben. Es ist davon auszugehen, dass die Wahlfreiheit der Versicherten in Bezug auf die Versorgung damit weiter eingeschränkt wird. Dies verunsichert umso mehr, da im März 2017 mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) weitere Ausschreibungen in diesem Bereich ausgeschlossen werden sollten. Protestschreiben der DCCV u.a. an den Gesundheitsminister finden Sie hier im Anhang. Sind Sie betroffen? Für unseren politischen Einsatz haben wir Interesse an Rückmeldungen bei Versorgungsschwierigkeiten (DCCV Bundesgeschäftsstelle über info(at)dccv.de oder Tel. 030 2000392-0). (Hi)


Die Entzündung ist das zentrale Problem bei Crohn und Colitis

Selbsthilfe fördert Forschung nach neuen Wegen der Entzündungshemmung

16.09.2017

Berlin/Dresden - Die bundesweite Selbsthilfeorganisation der von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Betroffenen, die DCCV, hat am Samstag, 16. September 2017, im Rahmen eines Arzt-Patienten-Seminars in Dresden das mit 25.000,- Euro dotierte „Hermann-Strauß-Forschungsstipendium der DCCV 2017“, gestiftet durch die Firma AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG, verliehen. Dr. med. Sebastian Zundler, Assistenzart an der Medizinischen Klinik 1 des Universitätsklinikums Erlangen, erhielt das Forschungsstipendium für sein Projekt: „Interleukin-3 und Tr1-Zellen in der Pathogenese chronisch entzündlicher Darmerkrankungen“.

Die DCCV engagiert sich seit 1992 vielfältig in der Forschungsförderung und verleiht aus eigenen und Fremdmitteln eine Reihe von Forschungsstipendien. Die Ausschreibung und Vergabe obliegt allein der DCCV und wird unabhängig vom Stifter durch die Gremien der Patientenorganisation durchgeführt.

Das Hermann-Strauß-Forschungsstipendium wird für Grundlagenforschung verliehen. Die komplexe Ursachenkombination der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist noch nicht erforscht. Die Therapie richtet sich deswegen in der Hauptsache gegen ein Symptom: die Entzündung. Die kann z. B. durch die Aktivierung oder Hemmung von Botenstoffen und entzündungsfördernden oder -hemmende Zellen verringert oder beendet werden.
Jeder Eingriff bedeutet aber auch eine Schwächung des Immunsystems. So stehen erwünschten Wirkungen immer unerwünschte Nebenwirkungen entgegen, zwischen denen bei der Therapieentscheidung abgewogen werden muss. Um bei schweren Nebenwirkungen oder Wirkverlust Alternativen zu den bereits vorahnende Wirkstoffen zu haben, wird eine Reihe von Mechanismen des Immunsystems im Hinblick auf eine Therapie der CED erforscht.

Der Stipendiat, Dr. med. Sebastian Zundler, beschäftigt sich mit dem Botenstoff Interleukin-3, seiner Wirkung auf entzündungshemmende Tr1-Zellen und deren Bedeutung bei CED. Über ein verbessertes Krankheitsverständnis und die Identifizierung neuer therapeutischer Ansätze kann es mit Hilfe der Ergebnisse zur Entwicklung neuer Behandlungsoptionen für Patienten mit CED kommen.
Das Arzt-Patienten-Seminar diente zugleich als Auftaktveranstaltung zum Crohn & Colitis-Tag 2017 von DCCV und Kompetenznetz Darmerkrankungen: Vom 16. September bis zum 15. Oktober stehen die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bundesweit im Mittelpunkt von zahlreichen Vorträgen, Veranstaltungen und Infoständen. Mehr unter http://www.crohn-und-colitis-tag.de/

Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung - DCCV - e.V.
Die DCCV ist die Selbsthilfeorganisation für die über 400.000 CED-Betroffenen in Deutschland. Ihre zentralen Aufgaben sind die persönliche Beratung und umfangreiche, verständliche Informationen zum Leben mit CED, die Vertretung der Interessen der über 21.000 Mitglieder in Politik und Öffentlichkeit und ihre Unterstützung bei sozialrechtlichen Fragen inklusive eines umfassenden Rechtsschutzes für ordentliche Mitglieder vor deutschen Sozialgerichten. http://www.dccv.de  

Kontakt:
DCCV, Referat Wissenschaft, Tel.: 030 2000 392-0,
Fax: 030 2000 392-87, E-Mail: info(at)dccv.de

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Chronisch krank – und gut versorgt? 10. gemeinsamer Crohn & Colitis-Tag

Auch in diesem Jahr veranstalten das Kompetenznetz Darmerkrankungen, Deutschlands Spezialisten für Crohn & Colitis, und DCCV, die Selbsthilfeorganisation für Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, bundesweit den Crohn & Colitis-Tag.

12.09.2017

Berlin/Kiel – Derzeit sind circa 400.000 Menschen in Deutschland von den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen. Die Zahl der – oft schon im Kindesalter – Erkrankten wächst. Die Krankheiten verlaufen schubweise, sind nicht heilbar und gehen mit zum Teil schweren Einbußen in der Lebensqualität einher.

Unter dem Motto „Hochaktiv“ finden im Zeitraum 16. September bis 15. Oktober 2017 durch das Engagement von Ärztinnen und Ärzte aus Krankenhäusern, Haus- und Facharztpraxen sowie von Betroffenen aus der DCCV und Selbsthilfegruppen, die ehrenamtlich über die Krankheiten informieren, bundesweit viele verschiedene Veranstaltungen statt, die allen Interessierten offenstehen.

Mit dem Crohn & Colitis-Tag sollen auch diejenigen angesprochen werden, die sich mit der Versorgung der Betroffenen und der Gestaltung der Forschungslandschaft beschäftigen. Denn um das gemeinsame Ziel zu erreichen, bessere Bedingungen für Betroffene, Ärzte und Forscher, gibt es noch viel zu tun: Die Verbesserung der Versorgung, die Förderung der unabhängigen Forschung und die Stärkung der Betroffenen.

Zum zehnten Mal veranstalten die Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung, Berlin, und das Kompetenznetz Darmerkrankungen, Kiel, gemeinsam den Crohn & Colitis-Tag. Die Idee dazu geht auf das Engagement der Selbsthilfe zurück, die 1997 den ersten „Crohn & Colitis-Tag“ organisiert hatte.

Am 16. September wird daher von 09.00 bis 13.30 Uhr ein Arzt-Patienten-Seminar mit renommierten Referenten live von der Viszeralmedizin 2017 in Dresden im Internet übertragen. Thema: CEDDiagnostik, Therapie und besondere Krankheitssituationen.

Weitere Informationen sowie aktuelle Veranstaltungstermine finden Sie auf der Website www.crohn-colitis-tag.de.

Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung - DCCV - e.V.
Die DCCV ist der Selbsthilfeverband für die CED-Betroffenen in Deutschland. Sie bietet Beratung und Unterstützung von Betroffenen und ihren Angehörigen, vermittelt Kontakte zu Selbsthilfegruppen, Ärzten, Ambulanzen und (Kur-)Kliniken. Bei Fragen oder Problemen mit Krankenkassen, Sozial- und Versorgungsämtern, Rentenversicherungsträgern oder Arbeitgebern unterstützt der Arbeitskreis Sozialrecht DCCV-Mitglieder, ergänzt durch einen Rechtsschutz vor deutschen Sozialgerichten. www.dccv.de

Kompetenznetz Darmerkrankungen e.V.
Das Kompetenznetz Darmerkrankungen ist ein Verbund von WissenschaftlerInnen, niedergelassenen ÄrztInnen, Fachkliniken, universitären Instituten und der Wirtschaft, der sich mit den beiden am häufigsten auftretenden CED Morbus Crohn und Colitis ulcerosa beschäftigt. Gemeinsam konzentrieren sich die Mitglieder darauf, das Wissen um die Krankheiten zu erhöhen, die Wege von Forschungserkenntnissen zu den PatientInnen zu verkürzen und deren Versorgung zu verbessern. www.kompetenznetz-darmerkrankungen.de

Pressekontakt:
Kompetenznetz Darmerkrankungen:
Christian Will, Tel. 0431 592957 5319, E-Mail: c.will(at)kompetenznetz-ced.de

DCCV:
Thomas Werner Hackländer, Tel.: 030 2000 392 - 30, E-Mail: presse(at)dccv.de

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Unabhängig informierte Patienten sind kompetente Partner der Ärzte

Informationen zu Crohn & Colitis aus erster Hand - in Dresden und im Internet

12.09.2017

Berlin/Dresden - Geballtes Fachwissen zu Krankheiten des Magen-Darm-Trakts trifft sich auf der "Viszeralmedizin 2017", der Tagung der Gastroenterologen und Viszeralchirurgen, in Dresden.

Am Arzt-Patienten-Tag des Kongresses lädt die bundesweite Selbsthilfeorganisation der von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Betroffenen, die DCCV, zu einer Reihe von Vorträgen ein. Die kostenlose Veranstaltung findet am Samstag, 16. September von 09:00 bis 13:30 Uhr im Festsaal der MESSE DRESDEN statt.

Das Leben mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) erfordert immer wieder Entscheidungen über den nächsten diagnostischen und therapeutischen Schritt. Dabei können Informationen über mögliche neue Therapieoptionen und darüber, worauf jemand bei bewährten Therapien auch als Patient achten sollte, helfen. Das Seminar ist eine Gelegenheit für Betroffene, Angehörigen und Interessierte, aktuelle Informationen zu CED zu erhalten und diese mit Experten zu diskutieren.

Die DCCV engagiert sich seit 1992 vielfältig in der Forschungsförderung. Als besonderes Highlight wird am Samstag ein mit 25.000 Euro dotiertes Forschungsstipendium vergeben, mit dem die DCCV die Grundlagenforschung zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen unterstützt.

Das Seminar ist die zugleich Auftaktveranstaltung des 10. gemeinsamen Crohn & Colitis-Tages von Kompetenznetz Darmerkrankungen, Deutschlands Spezialisten für CED (Kiel), und DCCV, der Selbsthilfeorganisation für Menschen mit CED (Berlin). Unter dem Motto „Hochaktiv“ finden im Zeitraum 16. September bis 15. Oktober 2017 bundesweit viele verschiedene Veranstaltungen statt, die allen Interessierten offenstehen.

Die Auftaktveranstaltung wird auch als Livestream im Internet gesendet. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter www.crohn-und-colitis-tag.de

Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung - DCCV - e.V.
Die DCCV ist die Selbsthilfeorganisation für die über 400.000 CED-Betroffenen in Deutschland. Ihre zentralen Aufgaben sind die persönliche Beratung und umfangreiche, verständliche Informationen zum Leben mit CED, die Vertretung der Interessen der über 21.000 Mitglieder in Politik und Öffentlichkeit und ihre Unterstützung bei sozialrechtlichen Fragen inklusive eines umfassenden Rechtsschutzes für ordentliche Mitglieder vor deutschen Sozialgerichten. http://www.dccv.de

Pressekontakt:
Thomas Werner Hackländer, Tel.: 030 2000 392 - 30, E-Mail: presse(at)dccv.de

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Erstellt: 18.06.2014 Letzte Änderung: 05.01.2018

Beratung

  • Tafel mit den Worten Beratung und anderen
  • in der Bundesgeschäftsstelle, Telefon 030 2000392 - 11.

    Was wir tun können in unserer Beratung:

    • zuhören und Orientierungshilfen geben,
    • Informationen zu angebotenen Materialien geben,
    • über Verfahren in der Diagnostik und Therapie informieren,
    • im Umgang mit Problemen und Belastungen unterstützen, die sich durch die Erkrankung ergeben (z.B. familiäre, partnerschaftliche, körperliche und seelische Beeinträchtigungen),
    • Kontaktmöglichkeiten zum Austausch mit Betroffenen nennen, sowie
    • gemeinsam nächste Schritte finden.

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