Bauchredner-Archiv

Bitte beachten Sie, dass medizinische und rechtliche Informationen Veränderungen unterliegen. Sie werden darüber hinaus in älteren Artikeln eine Reihe von Links, Anschriften u.ä. veraltet finden. Um Irritationen zu vermeiden, lesen Sie, bitte, möglichst die jüngsten Artikel zum Thema und behalten diese Problematik im Hinterkopf.

Bauchredner-Archiv

1364 Ergebnisse:

Prof. Dr. med. Britta Siegmund, Bauchredner 3/2016

Therapiestrategien- Wann Biologika, wann „klassische Immunsuppressiva“?

Erfreulicherweise nimmt die Zahl der medikamentösen Auswahlmöglichkeiten, die für die Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zur Verfügung stehen, zu. Das bedeutet aber auch, dass bisherigen Therapiestrategien an diese neuen Optionen angepasst werden müssen. Zwei wesentliche Punkte bestimmen den Einsatz eines Medikamentes in einer definierten Situation: I. die klinische Aktivität der Erkrankung, besteht also ein akuter Schub oder eher eine chronische Aktivität/Remission, und II. wie ist der Wirkmechanismus eines Medikamentes, kann von einem schnellen Wirkungseintritt ausgegangen werden oder wird es Wochen dauern, bis eine Besserung erreicht wird. Unter Berücksichtigung dieser beiden Punkte soll im Folgenden auf den Einsatz von Biologika und klassischen Immunsuppressiva eingegangen werden.

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Priv.-Doz. Dr. med. Bernd Bokemeyer, Bauchredner 3/2016

Biosimilars- Effektivität, mögliche Probleme und Konsequenzen für die Biologika-Versorgung

Nach dem Ablauf des Patentschutzes für den ersten in der CED-Therapie verwendeten anti-TNF-alpha-Antikörper - für Remicade® Anfang 2015 – sind jetzt für diese biotechnologisch hergestellten Wirkstoffe, die „Biologika“, Nachahmerprodukte auf dem Markt. Wie der Name „Biosimilars“ (lat. similis = ähnlich) schon andeutet, handelt es sich nicht, wie bei den bekannten Generika um einfache Kopien, sondern um sehr ähnlich Produkte. Die Größe und Komplexität der Moleküle, die Besonderheiten des Herstellungsprozesses und die Fragen der Vergleichbarkeit der Wirkungen und Nebenwirkungen mit dem Originalpräparat haben eine Reihe von zusätzlichen Fragen aufgeworfen.

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Prof. Dr. med. Raja Atreya, Bauchredner 3/2016

Individuelle Therapie- Kann das Ansprechen auf Biologika vorhergesagt werden?

Durch zahlreiche neue Substanzen für die Behandlung der CED ergeben sich mehr Behandlungsmöglichkeiten für den einzelnen CED-Patienten. Es spricht aber nicht jeder Patient gleichermaßen auf diese Therapien an. Aus der Sicht des Patientenwohls wäre es sehr wichtig ein fehlendes Ansprechen auf eine Therapie frühzeitig, idealerweise sogar vor Beginn, zu bestimmen. Damit könnte dem einzelnen Patienten eine für ihn effektivere Behandlung angeboten, die mit der wirkungslosen Therapie möglicherweise verbundenen Nebenwirkungen verhindert und ein kosteneffizienterer Einsatz der eher teuren Therapien gewährleistet werden. Aktuell steht noch kein in der alltäglichen klinischen Praxis verwendbarer Test zur Verfügung, aber laufende klinische Studien könnten einen entscheidenden Fortschritt ergeben. Der Text stellt mögliche Kandidaten vor.

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Priv.-Doz. Dr. med. Jonas Mudter, Bauchredner 3/2016

Biologikatherapie- Welche Ziele können wir erreichen?

Biologika unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirkweise von den „herkömmlichen“ Medikamenten wie Kortison, Mesalazin oder auch Azathioprin. Dies betrifft die aufwendige und teure Herstellung aber auch die Tatsache, dass Biologika gezielt gegen bekannte Entzündungsbotenstoffe oder Entzündungszellen wirken sollen. Sie sind so konzipiert, dass sie spezifisch an diese Strukturen binden können und sie somit neutralisieren. Die Biologika- Gruppe zur Behandlung der CED ist inzwischen größer geworden. Außer den TNF-Blockern wie Infliximab, Adalimumab und Golimumab, ist seit 2015 Vedolizumab zur Therapie sowohl der Colitis ulcerosa als auch des Morbus Crohn in Deutschland zugelassen. Aufgrund seines Wirkmechanismus, der sich von den TNF-Blockern unterscheidet, entfaltet Vedolizumab seine volle Wirkung etwas später nach Beginn der Therapie als die TNF-Blocker. Im folgenden Artikel wird zunächst auf Behandlungsziele im Allgemeinen eingegangen, um dann mit den speziellen Ansprüchen bzw. Möglichkeiten der Biologika-Therapie vergleichen zu können.

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Prof. Dr. med Christian Maaser, Bauchredner 3/2016

Biologikatherapie und Krebsrisiko- Komplikationsvermeidung

Wie bei Medikamenten nicht unüblich, können Biologika nicht nur Positives bewirken, sondern bergen auch das potentielle Risiko von Nebenwirkungen. Diese potentiellen Nebenwirkungen gilt es zu bedenken und zu überlegen, wie diese möglichst verhindert werden bzw. wenn diese auftreten, möglichst zeitnah erkannt und behandelt werden können. Ziel dieses Artikels ist es, Sicherheitsmaßnahmen zur Komplikationsvermeidung aufzuzeigen. Eine der wesentlichen Nebenwirkung einer immunsuppressiven Therapie und somit auch einer Biologikatherapie sind dabei infektiöse Komplikationen.

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Prof. Dr. Max Reinshagen, Bauchredner 3/2016

Kombination von Immunsuppressivum und Biologikum

Bei Kombinationstherapien von immunsuppressiven oder immunmodulatorischen Medikamenten ist es grundsätzlich notwendig den möglichen therapeutischen Nutzen gegen die möglichen zusätzlichen Risiken abzuwägen.

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Prof. Dr. med. Tanja Kühbacher, Bauchredner 3/2016

Biologika in speziellen Situationen: Reisen, Schwangerschaft und Kinder/Jugendliche

Ungefähr die Hälfte aller Betroffenen mit CED müssen dauerhaft Medikamente nehmen, weil sich der Verlauf der CED chronisch aktiv gestaltet. Bei Betroffenen mit einem chronisch aktivem Verlauf oder Komplikationen sind diese Medikamente häufig sogenannte Biologika, Antikörper gegen bestimmte Entzündungsbotenstoffe wie z.B. den Tumor Nekrose Faktor alpha (Adalimumab, Infliximab) oder sogenannte Integrin-Antikörper wie z.B. Vedolizumab. Die Durchführung der Behandlung funktioniert im Alltag in der Regel ohne Probleme, bestimmte Lebenssituationen sind jedoch nicht alltäglich. Wie geht man mit Reisen um oder was passiert, wenn ich schwanger werde, muss ich die Medikamente dann absetzen? Dürfen Kinder oder Jugendliche überhaupt Biologika erhalten?

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Prof. Dr. Robert Ehehalt, Bauchredner 3/2016

Medikamenten-Monitoring und personalisierte Biologika-Therapie

Der Begriff Medikamenten-Monitoring oder therapeutisches Drug Monitoring (TDM) ist gleichbedeutend mit einer Konzentrationsbestimmung von Arzneistoffen – meist im Blut – mit dem Ziel, dem Arzt Anhaltspunkte für eine optimale auf den einzelnen Patienten bezogene Dosierung eines Arzneimittels zu geben. Es soll dazu dienen, eine Überbeziehungsweise Unterdosierung eines Medikamentes zu vermeiden.

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Dr. med. Henrike Lenzen, Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Bachmann, Bauchredner 3/2016

Zukünftige Biologika und kleine Moleküle

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind bisher nicht heilbar. Die Therapiemaßnahmen zielen daher darauf ab, die Beschwerden zu verringern und den Entzündungsprozess zu stoppen. Grundlegende neue Erkenntnisse in den letzten Jahren haben zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge der bei CED ablaufenden Entzündungsprozesse geführt. Das eröffnet viele Möglichkeiten zur Entwicklung neuer therapeutischer Wirkstoffe. Momentan wird eine Reihe in klinischen Studien geprüft. Die Anzahl der Medikamente, die letztendlich keine Wirksamkeit zeigen oder aufgrund ihres Nebenwirkungsprofils nie zur Zulassung kommen, bleibt jedoch sehr hoch. *** Update Oktober 2017: Die Entwicklung von Mongersen (siehe S. 58) wird in der Phase 3 aufgrund mangelnder Effektivität gestoppt.

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Monika Lesk, Bauchredner 3/2016

Der Arbeitskreis Komplementärmedizin stellt vor- Gute Samen für den Darm?

Download des ganzen Artikels
 
 
Suchergebnisse 61 bis 70 von 1364

Nach oben


Erstellt: 31.03.2014 Letzte Änderung: 04.10.2017

Beratung

  • Tafel mit den Worten Beratung und anderen
  • in der Bundesgeschäftsstelle, Telefon 030 2000392 - 11.

    Was wir tun können in unserer Beratung:

    • zuhören und Orientierungshilfen geben,
    • Informationen zu angebotenen Materialien geben,
    • über Verfahren in der Diagnostik und Therapie informieren,
    • im Umgang mit Problemen und Belastungen unterstützen, die sich durch die Erkrankung ergeben (z.B. familiäre, partnerschaftliche, körperliche und seelische Beeinträchtigungen),
    • Kontaktmöglichkeiten zum Austausch mit Betroffenen nennen, sowie
    • gemeinsam nächste Schritte finden.

    Die aktuellen Beratungstermine finden Sie hier.

    ×

    Schreiben Sie uns:

    ×

    400.000 Betroffene in Deutschland brauchen Ihre Hilfe! Helfen Sie mit einer Spende, einer Zustiftung, einer Mitgliedschaft oder Ihrem eigenen Engagement!

    Die DCCV ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind somit steuerlich absetzbar.

  • ×

    Ihre SHG-Kontaktanfrage.

    * = Pflichtfeld

    ×