Landesverband Nordrhein-Westfalen

Lisa Salzsieder

1986 wurde ich in Essen geboren. Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich einen ständigen Begleiter - meine Colitis ulcerosa, die mich seither vor so manche Herausforderung stellt. Nachdem mein chronisch aktiver Verlauf nicht mehr aufzuhalten und eine gesamte Dickdarmentfernung im September 2011 unausweichlich war, kenne ich nicht nur das Leben mit Cu, sondern auch mit Pouch und Stoma (ich habe es liebevoll „Hugo“ getauft), mitsamt seinen Herausforderungen.

Nach jahrelanger DCCV-Mitgliedschaft entschloss ich mich im Januar 2011 dazu die DCCV auch ehrenamtlich – im Landesverband NRW – zu unterstützen und so meine Erfahrungen an andere Betroffene weiterzugeben und ihnen Mut zu machen. Die Arbeit im Landesverband bereitet mir viel Freude und gibt auch mir neue Kraft das Leben mit Pouch, Stoma und Co zu meistern.

Meine Cu hat mich viel gelehrt und mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin – und darauf bin ich stolz.

Ulrich Kruk

Mein Name ist Ulrich Kruk, ich bin 48 Jahre alt.1986 bekam ich die Diagnose Morbus Crohn und im gleichen Jahr wurde ich auf die DCCV aufmerksam und bin Mitglied geworden. Die DCCV und ihr Engagement interessierten mich von Anfang an, daher bin ich auch zu jeder Mitgliederversammlung gefahren.

Vor 17 Jahren kam ich dann zum Gesprächskreis für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Betroffene in Recklinghausen, seit dieser Zeit bin ich dort auch Kontaktperson.Seit 2000 mache ich mit zwei Weiteren aus der Gruppe einen Besuchsdienst bei CED Betroffenen in einem Krankenhaus. Seit 2013 bin ich im Landesverband Nordrhein-Westfalen tätig und wurde im Oktober 2014 zum Landesbeauftragten ernannt. Die Mitarbeit im Landesverband NRW,bei der ich meine langjährige Erfahrung mit einbringen kann, macht mir sehr viel Spaß und ich finde sie auch sehr wichtig.

In den 28 Jahren meiner Erkrankung habe ich sehr viel gelernt, viele Freunde gefunden und sehr viele tolle Menschen kennen gelernt.

Beratung

in der Bundesgeschäftsstelle, Telefon 030 2000392 - 11.

Was wir tun können in unserer Beratung:

  • zuhören und Orientierungshilfen geben,
  • Informationen zu angebotenen Materialien geben,
  • über Verfahren in der Diagnostik und Therapie informieren,
  • im Umgang mit Problemen und Belastungen unterstützen, die sich durch die Erkrankung ergeben (z.B. familiäre, partnerschaftliche, körperliche und seelische Beeinträchtigungen),
  • Kontaktmöglichkeiten zum Austausch mit Betroffenen nennen, sowie
  • gemeinsam nächste Schritte finden.

Die aktuellen Beratungstermine finden Sie hier.

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400.000 Betroffene in Deutschland brauchen Ihre Hilfe! Helfen Sie mit einer Spende, einer Zustiftung, einer Mitgliedschaft oder Ihrem eigenen Engagement!

Die DCCV ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind somit steuerlich absetzbar.

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