Treffen von Kontaktpersonen der Selbsthilfe

Bericht vom Kontaktpersonentreffen Bayern 2017 in Cham

  • Cham in der Oberpfalz
  • Dieses Jahr hatte der Landesverband Bayern die Leiter der örtlichen Selbsthilfegruppen zum Kontaktpersonentreffen nach in Cham in der Oberpfalz eingeladen. Die ersten reisten bereits am Freitag an, und nutzen den Abend gleich zu einem Wiedersehenstreff und gemütlichen Beisammensein. Das Tagungshaus lag recht beschaulich in einen Bogen des Flusses Regen und trug daher auch den passenden Namen „Am Regenbogen“. Samstagvormittags trudelten dann die restlichen Teilnehmer ein und wir konnten mit dem Programm beginnen. Insgesamt waren 19 Leute aus 9 Selbsthilfegruppen und den Landesverband gekommen, um an den Kontaktpersonentreffen teilzunehmen.

    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde präsentierte der Landesbeauftragte Michael Reiss die Wahlergebnisse der Delegiertenwahl. Es wurden die Mitarbeiter im Landesverband und die Verteilung der Aufgaben innerhalb des Landesverbandes gezeigt. Friedel Küsters stellte die politische Interessensvertretung des Landesverbandes innerhalb der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern vor. Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern ist die Dachorganisation von derzeit 107 Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen und ihren Angehörigen in Bayern. Die kommenden und vergangenen Termine innerhalb von Bayern, bei denen der Landesverband mit vertreten war, wurden besprochen und auch Ideen, Änderungen und Wünsche für zukünftige Arzt-Patienten-Seminaren diskutiert. Die Selbsthilfegruppenleiterinnen und -leiter berichteten von ihren Terminen, die sie planen, und die sie im vergangenen Jahr durchgeführt hatten. Die Selbsthilfegruppen, die letztes Jahr ein rundes Jubiläum zu feiern hatten, wurden geehrt. Zu feiern gab es das 30-jährige Bestehen der Selbsthilfegruppen in Schweinfurt und Straubing, und das 20 Jahre Selbsthilfegruppe in Bad Steben.

    Über die Veranstaltung in München anlässlich des Europäischen Protesttages für die Integration Schwerbehinderter, bei dem auch der Landesverband aktiv vertreten war, wurde berichtet. Auch blieb genug Zeit für die Selbsthilfegruppenleiterinnen und -leiter, sich untereinander auszutauschen und um sich Ideen und Anregungen zu holen.

    Den ersten Tag ließen wir bei einer Stadtführung durch unseren Tagungsort ausklingen, der von der Selbsthilfegruppe Waldmünchen organisiert worden war. Die Führung kam bei allen gut an, konnte man so doch auch die Stadt Cham ein wenig kennenlernen und auch die Füße ein wenig vertreten.

    Am nächsten Tag wurden dann die restlichen Themen besprochen und offene Punkte vom Vortag aufgegriffen. Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns, und wir alle brachen wieder auf. Es war ein sehr gutes und konstruktives Treffen, aber auch der Spaß kam nicht zu kurz, alle waren sehr zufrieden und freuen sich auf ein Wiedersehen nächstes Jahr in Nürnberg, mit mindestens einer neuen Selbsthilfegruppe aus Landshut. (M.B.)

    Treffen der Kontaktpersonen vom 18. bis 19. April 2015

  • Kloster Oberzell
    Kloster Oberzell
  • Das Kontaktpersonentreffen fand dieses Jahr vom 18. bis 19. April in Zell bei Würzburg statt.
    Bereits am Freitag reisten die Ersten in das Kloster Oberzell an und die früher Angereisten ließen sich am Abend im nahegelegenen und einzigen Wirtshaus am Ort die Bärlauchgerichte und den ein oder anderen Wein schmecken.

    Nachdem am Samstag Vormittag die letzten angereist waren, waren wir dann komplett mit den Vertretern aus dem Arbeitskreis Pouch und der Selbsthilfegruppen aus Miltenberg, München, Germering, Augsburg, Nürnberg, Erlangen, Waldmünchen, Straubing, Bad Steben, Bayreuth, Würzburg, Schweinfurt und Main-Spessart. Michael Reiss als Landesbeauftragter und Gastgeber begrüßte alle, und die einzelnen Selbsthilfegruppen konnten sich anschließend kurz vorstellen und kennenlernen. Vormittags wurden dann die neuen Mitarbeiter vorgestellt, die den Landesverband seit diesem Jahr tatkräftig verstärken und von denen auch drei anwesend waren. Es wurde nochmal auf das Positionspapier der DCCV zu dem Thema Biosimilars hingewiesen und darauf, dass es seit diesem Jahr von der Bundesgeschäftsstelle eine Bescheinigung für den Eurotoilettenschlüssel gibt, der den Besitzer nochmals als Berechtigten für die Benutzung von Behindertentoiletten ausweist. Eine Bescheinigung ist nicht vorgeschrieben, aber nachdem es in der Vergangenheit auch in Bayern manchmal zu Problemen kam, wird von Seiten der Bundesgeschäftsstelle diese Bescheinigung mit ausgegeben.

    Nachmittags wurde dann die Facebookseite des Landesverbandes vorgestellt, die seit Mitte letzten Jahres online ist, und zu einer Plattform unter anderem für regionale Nachrichten und Termine aus den Selbsthilfegruppen in Bayern werden soll. Anschließend stellten die einzelnen Selbsthilfegruppen verschiedene Aktivitäten aus ihren Gruppenabenden vor. So wurden Kochabende und Wanderungen veranstaltet, Ärzte zu Vorträgen eingeladen und in einer Selbsthilfegruppe konnten die Teilnehmer selbst das Koloskopieren an einer Puppe testen, und somit eine Darmspiegelung mal von der anderen Seite her kennenlernen. So konnten sich die Kontaktpersonen von den anderen Selbsthilfegruppen inspirieren lassen, und die eine oder andere Idee wird ja vielleicht auch in einer anderen Selbsthilfegruppe Anklang finden. Nach dem Abendessen ließen wir den Abend in der klostereigenen Cafeteria in geselliger Runde ausklingen.

    Sonntags gab es dann einen Rück- wie einen Ausblick auf die vergangenen bzw. zukünftigen Termine in Bayern wie Arzt-Patienten-Seminare und -Gespräche und den Crohn-Colitis-Tag. Danach stellte sich der Arbeitskreis Senioren kurz vor. Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns dann alle und traten unseren Heimweg an.

    Das Kontaktpersonentreffen war wieder sehr gelungen und die Kontaktpersonen konnten sich wertvolle Informationen, Tipps, Anregungen und Ideen für die Arbeit in den Selbsthilfegruppen holen.
    Das nächste Jahr treffen wir uns hoffentlich ebenso zahlreich in Neumarkt in der Oberpfalz, und eine große Mehrheit sprach sich für ein Treffen im darauffolgenden Jahr in Waldmünchen aus :-).

    Bericht vom Kontaktpersonentreffen vom 17.05. bis 18.05.2014 in Kempten

  • Freitagnachmittags sammelte ich meine Mitfahrer in München ein. Die Anreisezeit hatten wir großzügig geplant, was sich auch auszahlte, standen wird doch allzu bald bei einer Baustelle im Stau. Doch auch den hatten wir bald hinter uns gelassen und dank des Navigationsgerätes hatten wir dann auch das Tagungshotel in Kempten schnell gefunden. Abends trafen wir uns dann zum ersten Kennenlernen in der Gaststätte „Zum Stift“, deftiges und feines Essen für jeden Geschmack stand auf der Karte, auch über die Getränkeauswahl konnte man sich in der Brauereigaststätte nicht beklagen. So wurden zu den einen oder anderen Bier schnell neue Kontakte geknüpft oder alte Kontakte erneuert. Zum Ausgang mussten wir einen Umweg über die Küche machen, nachdem unser regulärer Ausgang durch eine andere parallele Feier versperrt war, die wir nicht stören wollten.

    Samstag ging es dann nach dem Frühstück richtig los. Die neuen Mitarbeiter im Landesverband wurden kurz vorgestellt und das Interesse an eine Facebookauftritt des Landesverbandes wurde ausgelotet. Nachmittags stand dann noch eine Vortrag von Dieter auf dem Programm: „Der Körper spricht mit dir“. Nachdem dann noch die vergangenen Termine reflektiert und die zukünftigen Termine vorgestellt wurden, ging es ans Abendessen. Nach dem Abendessen stand auch schon das nächste Highlight am Programm: Die von Monika organisierte Stadtführung! Als erstes ging es in den Schauraum Erasmuskapelle, in dem wir einen multimedialen Überblick über die Geschichte Kemptens bekamen, danach ging es zu Fuß durch die Alt- und Neustadt weiter, alte Gassen und Häuser wurden bewundert, und auch Heinrich der Kempter durfte nicht fehlen. Zurück im Hotel widmeten wir uns noch dem Rest des DFB-Pokal-Finales. Unser Tagungsraum wurde kurzerhand zum Public-Viewing-Raum um deklariert, das Publikum fieberte mit Dortmund oder München, und Erica kam zu Besuch mit einem selbstgemachten Brombeerlikör.

    Der Sonntagvormittag gehörte dann den Delegierten, die sich und ihre Arbeit vorstellten, den restlichen Themen und dem Feedback. Nachdem gemeinsamen Mittagessen ging es dann wieder auf die Heimreise. Nächstes Jahr sehen wir uns wieder, in Würzburg!

    Erstellt: 22.07.2014 Letzte Änderung: 09.10.2017

    Beratung

  • Tafel mit den Worten Beratung und anderen
  • in der Bundesgeschäftsstelle, Telefon 030 2000392 - 11.

    Was wir tun können in unserer Beratung:

    • zuhören und Orientierungshilfen geben,
    • Informationen zu angebotenen Materialien geben,
    • über Verfahren in der Diagnostik und Therapie informieren,
    • im Umgang mit Problemen und Belastungen unterstützen, die sich durch die Erkrankung ergeben (z.B. familiäre, partnerschaftliche, körperliche und seelische Beeinträchtigungen),
    • Kontaktmöglichkeiten zum Austausch mit Betroffenen nennen, sowie
    • gemeinsam nächste Schritte finden.

    Die aktuellen Beratungstermine finden Sie hier.

    ×

    Schreiben Sie uns:

    ×

    400.000 Betroffene in Deutschland brauchen Ihre Hilfe! Helfen Sie mit einer Spende, einer Zustiftung, einer Mitgliedschaft oder Ihrem eigenen Engagement!

    Die DCCV ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind somit steuerlich absetzbar.

  • ×

    Ihre SHG-Kontaktanfrage.

    * = Pflichtfeld

    ×