Überall auf der Welt - überall anders

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa waren lange vorwiegend in den „westlich“ geprägten Ländern verbreitet (oder diagnostiziert?), mittlerweile gibt es aber auch in andern Regionen fast überall auf der Welt CED-Betroffene. Dem entsprechend gibt es auch überall auf der Welt Patientenorganisationen von CED-Betroffenen: von Norwegen bis Australien, von den USA bis Japan.

Allerdings gibt es auch deutliche Unterschiede. So scheint es, dass hellhäutige Menschen etwa doppelt so häufig betroffen sind. Auch wird ein deutliches Nord-Süd-Gefälle beschrieben. 
Auch in der Therapie gibt es Unterschiede. Das hat zum einen mit anderen kulturellen Prägungen zu tun (etwa bei der Bereitschaft zur Dickdarmentfernung (Kolektomie)), zum anderen aber auch mit anderen Krankheitsverläufen bei Menschen unterschiedlicher Herkunft.

EFCCA

Ab den 1980er Jahren gründeten sich in fast allen Ländern West-Europas - und in Nordamerika, Australien u.a. -, später in auch in vielen Ländern Mittel- und Osteuropas Patientenvereinigungen von Crohn- und Colitis-Betroffenen, ähnlich der DCCV in Deutschland. Eine umfassende Kontaktaufnahme zwischen den Organisationen gab es auf Initiative der DCCV 1990 in Freiburg.

1993 wurde dann in Straßburg die European Federation of Crohn's and Ulcerative Colitis Associations (EFCCA) gegründet. 2014 hat die EFCCA 34 Mitgliedsorganisationen: 31 aus 30 Europäischen Ländern (außer der CCUVN der Niederlande) und 3 assoziierte außereuropäische Mitglieder - mit insgesamt etwa 100.000 Mitgliedern.

Die DCCV wird in der EFCCA derzeit von einer Vorstandsbeauftragten und einer Mitarbeiterin der Bundesgeschäftsstelle vertreten. 

Beratung

  • Tafel mit den Worten Beratung und anderen

in der Bundesgeschäftsstelle, Telefon 030 2000392 - 11.

Was wir tun können in unserer Beratung:

  • zuhören und Orientierungshilfen geben,
  • Informationen zu angebotenen Materialien geben,
  • über Verfahren in der Diagnostik und Therapie informieren,
  • im Umgang mit Problemen und Belastungen unterstützen, die sich durch die Erkrankung ergeben (z.B. familiäre, partnerschaftliche, körperliche und seelische Beeinträchtigungen),
  • Kontaktmöglichkeiten zum Austausch mit Betroffenen nennen, sowie
  • gemeinsam nächste Schritte finden.

Die aktuellen Beratungstermine finden Sie hier.

×

Schreiben Sie uns:

  1. * = Pflichtfeld
×

400.000 Betroffene in Deutschland brauchen Ihre Hilfe! Helfen Sie mit einer Spende, einer Zustiftung, einer Mitgliedschaft oder Ihrem eigenen Engagement!

Die DCCV ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind somit steuerlich absetzbar.

×

Ihre SHG-Kontaktanfrage.

  1. * = Pflichtfeld
×