Chirurgie beim Morbus Crohn

Niemand von uns denkt gerne an die Möglichkeit, operiert werden zu müssen. Aber es wäre unredlich, zu verschweigen, dass dies CED-Betroffenen durchaus irgendwann passieren kann.

Wann operieren beim Morbus Crohn?

Beim Morbus Crohn müssen vorwiegend Komplikationen wie Stenosen (Engstellen) oder Fisteln chirurgisch angegangen werden. Es gibt aber eine ganze Reihe von Gründen, weshalb bei Crohn-Patienten eine vorübergehende Stomaanlage angezeigt sein kann, z.B. bei Notfalloperationen und dringlichen Operationen. Die Gründe für eine dauerhafte Stomaanlage sind entweder die Entzündung im Dickdarm oder Probleme im Analbereich.

Priv.-Doz. Dr. med. Anton J. Kroesen, Bauchredner 2/2011

Fisteln bei Morbus Crohn – Anti-TNF-a-Therapie nur im Zusammenspiel mit der Chirurgie sinnvoll

Es gibt beim Morbus Crohn eine ganze Reihe enterischer Fisteln: zwischen Darmschlingen, zwischen Darm und Haut, Darm und Harnblase, Darm und Weichgeweben des Rückens, Darm und Scheide bzw. Analfisteln. Fisteln jeglicher Ausprägung sind und bleiben eines der größten Herausforderungen bei der Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen. Die chirurgischen Regeln hierfür sind klar formuliert und aufgestellt. Alle Fisteln, die keine zwingende Operationsindikation darstellen, können primär mit Anti-TNF-a behandelt werden, andere durch eine Kombination von Chirurgie und Anti-TNF-a- Therapie. Bei der Gefahr einer Abszessbildung muss die Anti-TNF-a-Therapie unterbleiben.

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Prof. Dr. med. Peter Kienle, Bauchredner 1/2015

Pouch bei Morbus Crohn – Indikation und Ergebnisse

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Prof. Dr. med. Ekkehard C. Jehle, Bauchredner 2/2011

CED und Krebs – Moderne Heilungschancen durch neue chirurgische und internistische Therapiekonzepte

CED-Betroffenene haben prinzipiell dieselben Risiken, an Krebs zu erkranken, wie die übrige Bevölkerung. Mit einer Ausnahme: Dickdarmkrebs ist schon in der Allgemeinbevölkerung häufig, das Risiko ist dazu bei Colitis ulcerosa-Patienten mit einer langen Erkrankungsdauer nochmal deutlich erhöht. Das Cholangiozelluläre Karzinom (CCC) und das Analfistel-Karzinom dagegen kommen bei CED-Patienten häufiger, aber insgesamt nur sehr selten vor. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Vorbeugung des Entstehens von Krebs bei CED-Patienten durch Überwachung, Medikamentengabe und/oder Operation und mit der Behandlung bei einer schon aufgetretenen Krebserkrankung, bei der heute bei qualifizierter Therapie meist eine Heilung möglich ist.

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Priv.-Doz. Dr. med. Anton J. Kroesen, Bauchredner 2/2011

Warum müssen chronisch entzündliche Darmerkrankungen in einem erfahrenen Zentrum operiert werden?

Die chirurgische Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist einer der anspruchsvollsten Gebiete der Bauchchirurgie. Es reicht nicht aus 10 Patienten mit dieser Erkrankung pro Jahr zu behandeln. Es sind ein hoher Erfahrungsgrad und detaillierte Vertrautheit mit den Besonderheiten dieser Erkrankung dringend erforderlich. Daher gehört vor allem die chirurgische Therapie in ein Zentrum mit großer Erfahrung mit diesem Krankheitsbild. Dieser Artikel zählt sieben Gründe dafür auf, für die chirurgische CED-Therapie ein „erfahrenes Zentrum zur operativen Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen“ zu wählen.

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Erstellt: 19.05.2014 Letzte Änderung: 06.01.2017

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