Darmkrebsmonat März

Weiterer Aufklärungsbedarf in Sachen Darmkrebsrisiko sowie Vorsorgeuntersuchungen

Die Angst vor einer Koloskopie sowie Unwissenheit über das Darmkrebsrisiko halten noch immer Patienten davon ab, die mitunter lebensrettende Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage von jameda (www.jameda.de), Deutschlands größter Arztempfehlung, unter 1.355 Patienten.
Elke Ruppert: Darmkrebsvorsorge: Angst und Unwissenheit schrecken noch immer ab. jameda Pressemitteilung vom 09.03.2015. | www.jameda.de/presse/pressemeldungen/ (09.03.2015)

Darmkrebs muss nicht sein!

Früherkennung sichert gute Heilungschancen!

Jährlich erkranken über 70.000 Menschen neu an Darmkrebs, rund 26.000 sterben daran.
Für CED-Betroffene mit langjähriger Dickdarmbeteiligung ist sie (hoffen wir) selbstverständlich: die Darmkrebsvorsorge. Trotz höherer Krebswahrscheinlichkeit im entzündeten Darm oder durch eine immunsuppressive Kombinationstherapie: So kann Krebs frühzeitig erkannt und behandelt werden und können Krebsvorstufen vor der Entartung vorbeugend entfernt werden.

In der aktuellen deutschen Leitlinie zur Colitis ulcerosa heißt es (Empfehlung 8.6):
Die Überwachungskoloskopien sollten dann bei ausgedehnter CU ab dem 8. Jahr und bei linksseitiger oder distaler CU ab dem 15. Jahr nach Erstmanifestation 1-2 jährlich erfolgen.

  • Logo Darmkrebsmonat März 2015. Aus Liebe zur Vorsorge (c) Felix Burda Stiftung / Jill Enders

 

Auch für nicht CED-Betroffene gilt aber: Früh erkannt ist Darmkrebs gut heilbar. Damit der Krebs rechtzeitig erkannt wird: Gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge!

Aus Sicht der Deutschen Krebshilfe sind nach allen vorliegenden Daten sowohl der Stuhl-Blut-Test für Männer und Frauen ab 50 Jahren als auch die Darmspiegelung ab 55 Jahren sinnvolle Maßnahmen zur Darmkrebs-Früherkennung. Bei Frauen und Männern mit einer erblichen Belastung für Darmkrebs kann über das Angebot des Stuhl-Blut-Tests und der Darmspiegelung hinaus ein spezielles und engmaschigeres Früherkennungsprogramm sinnvoll sein.

Allgemein gilt: Eine gesunde Lebensweise ist die beste Möglichkeit, einer Krebserkrankung aktiv vorzubeugen. Zu einem gesunden Lebensstil gehören: Nichtrauchen, regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung sowie der vorsichtige Umgang mit der UV-Strahlung.

Mehr Informationen:


Erstellt: 04.03.2015 Letzte Änderung: 06.01.2017

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