Psyche und CED

Bauchredner-Artikel

BR-Redaktion, Bauchredner 4/2010

Thema: Die Rolle der Psyche bei CED

Auch wenn CED nicht als psychi­sche Erkrankungen verstanden werden dürfen, gehen doch viele Betroffene von einem Einfluss von psychischen Faktoren auf den Verlauf der Erkrankungen aus...

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Priv.-Doz. Dr. med. Winfried Häuser, Bauchredner 4/2010

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Krankheitsursachen im Wandel

Bis in die 1980er Jahre suchte die Forschung nach „einfachen“ Ursachen von CED. Entstehung und Verlauf von CED können aber nur durch eine Wechselwirkung von verschiedenen, biologischen (z.B. Gene) und psychosozialen (Umwelt-)Faktoren erklärt werden. Die Rolle von seelischen Faktoren in der Entstehung von CED wurde von der Psychosomatischen Medizin lange überschätzt. Aber CED sind keine psychosomatischen Erkrankungen im engeren Sinne. Dennoch können seelische Faktoren (Stress, Depression) bei einer bestehenden Prädisposition möglicherweise krankheits- bzw. bei bestehender Krankheit schubauslösend wirken.

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Prof. Dr. med. Jost Langhorst, Bauchredner 4/2010

Stress, Depression und Angst – Schubauslöser oder psychosoziale Krankheitsfolge?

Dass das Erleben einer chronischen Erkrankung allgemein und besonders die Belastung im Schub sich negativ auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirken können, liegt nahe und ist unwidersprochen. Ob aber im Umkehrschluss Angst, Depression und psychosozialer Stress Einfluss auf die Entstehung oder besonders den Verlauf der Erkrankung haben bzw. welche Möglichkeiten sich daraus für die Ergänzung der medikamentösen Therapie durch Entspannungsverfahren u.ä. ergeben, wird in diesem Artikel näher beleuchtet.

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Jost Langhorst, Bauchredner 1/2013

Naturheilkundliche Verfahren bei Obstipation und Diarrhö

In einem integrativen Therapiekonzept werden naturheilkundliche Verfahren und Methoden einer Lebensstilmodifikation im Sinne einer modernen Mind-Body Medizin ergänzend (komplementär) zur konventionellen Medizin eingesetzt. Hier werden Beispiele für eine begleitende naturheilkundliche Therapie gegeben: Unter Anwendung der hier beschriebenen Methoden, welche zum großen Teil als Selbsthilfestrategien genutzt werden können, lässt sich in vielen Fällen ein deutlicher Therapieeffekt zusätzlich zur konventionellen Therapie erzielen.

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Winfried Häuser, Bauchredner 2/2013

Psychosomatische Ursachen und Therapie von Durchfällen bei CED

Bei CED-Patienten können psychologische Prozesse wie Angst oder innere Anspannung bei Stress die Häufigkeit/Intensität von Bauchschmerzen und Durchfällen erhöhen. Wie bei allen menschlichen Sorgen und Ängsten lassen sich auch hier angemessene, übertriebene und krankhafte Ängste unterscheiden. Weiter geht der Artikel auf die psychosomatische und psychotherapeutische Therapie ein.

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Winfried Häuser, Bauchredner 2/2013

Literatur zu "Psychosomatische Ursachen..."

Siehe http://www.dccv.de/br2013-2

 

Dipl.-Psych. Dana Böhm, Prof. Dr. med. Gerhard Schmid-Ott, Bauchredner 4/2010

Stigmatisierung und Lebensqualität bei Patienten mit CED

Menschen mit chronischen Krankheiten, besonders wenn deren körperliche Symptome als peinlich empfunden werden, fühlen sich durch andere womöglich „stigmatisiert“. Sie können, als Reaktion auf Ihre nicht sichtbare Behinderung im Tabubereich, auf Unwissenheit, Ablehnung, Vorurteile und Schuldzuweisungen durch die Umwelt stoßen. Dies kann zu einer erhöhten psychischen Belastung und einer verringerten Lebensqualität führen. Diese Einschränkung sollte sich nicht zu einer echten Depression auswachsen. Glücklicherweise lässt sich die Lebensqualität von Betroffenen durch eine effektive Behandlung der Erkrankung wieder an die Lebensqualität der Allgemeinbevölkerung angleichen.

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Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Begré, Prof. Dr. med. Roland von Känel, Bauchredner 1/2012

Posttraumatischer Stress bei entzündlichen Darmerkrankungen

Posttraumatischer Stress bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen ist häufig. Zahlreiche Abklärungen, ungewisser Ausgang der Erkrankung sowie drohende und wiederholte chirurgische Eingriffe führen nicht selten zu traumatisierenden Erlebnissen. Mögliche Medikamentennebenwirkungen und Abdominalbeschwerden, die manchmal trotz günstiger Beeinflussung der Entzündung fortbestehen, können die ohnehin bestehende Herabminderung der Lebensqualität weiter verschlechtern. Depressive Verstimmungen sind häufig. ...

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Empfehlung zur weiteren Lektüre
Moser, G.: Psychosomatik chronisch entzündlicher Darmerkrankungen. In: DCCV (Hrsg.): Chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Morbus Crohn / Colitis ulcerosa. Stuttgart: Hirzel Verlag, 2006, S. 220-225.


Erstellt: 04.02.2016 Letzte Änderung: 06.01.2017

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