Senioren

Arbeitskreis Senioren: mehr...

Medizinische und andere Informationen:

Prof. Dr. med. Klaus Fellermann, Bauchredner 2/2014

Neudiagnose bei älteren Menschen - CED-Therapie im Alter

Die Gruppe der Patienten mit CED in höherem Lebensalter umfasst einerseits die alternden Patienten mit einer in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter erworbenen Erkrankung und andererseits die Patienten mit einer Neudiagnose. Es ist nicht klar definiert, mit welchem Lebensalter ein Patient mit CED als „alt“ zu gelten hat. Die Angaben schwanken zwischen 60 und 65 Lebensjahren. Alle gängigen therapeutischen Verfahren stehen auch in dieser Lebensphase zur Verfügung und sollten mit Bedacht eingesetzt werden. Dabei sind Begleiterkrankungen und die aktuelle medikamentöse Therapie zu berücksichtigen, um den Patienten nicht einem übermäßigen Risiko auszusetzen.

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Dr. med. Jochen Maul, Bauchredner 1/2014

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa – oder doch etwas anderes?

Teils krampfartige Bauchschmerzen und bisweilen schleimige oder blutige Durchfälle sind Hauptsymptome von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Bauchschmerzen sowie blutige oder schleimige Durchfälle treten jedoch im Alter nicht nur bei CED auf. Es gibt eine Vielzahl anderer Erkrankungen, die in Betracht kommen und deren Vorkommen wahrscheinlicher ist als das erste Auftreten eines Morbus Crohn oder einer Colitis ulcerosa. Diese Erkrankungen sind aber auch bei Älteren in Betracht zu ziehen, bei denen bereits eine CED bekannt ist – vor allem, wenn Schubbeschwerden eher „untypisch“ erscheinen. Im Artikel werden die häufigsten infrage kommenden Differentialdiagnosen behandelt.

Download des ganzen Artikels
 

Prof. Dr. med. Klaus Herrlinger, Bauchredner 1/2014

Was ist im Alter zu beachten?

Bei der Behandlung älterer CED-Patienten müssen einige Punkte beachtet werden: Die Patienten leiden zunehmend auch an anderen Erkrankungen, wie z.B. Spätfolgen von Bluthochdruck und/oder Diabetes mellitus. Sie erhalten häufig wegen ihrer Nebenerkrankungen zusätzliche Medikamente, bei denen die Verträglichkeit mit den CED-Medikamenten im Auge behalten werden muss. Es muss besonders abgewogen werden, in welchem Verhältnis Nutzen und eventueller Schaden durch die Therapie stehen. Prinzipiell unterscheiden sich die Therapieziele beim älteren Patienten nicht von denen beim jüngeren Patienten. Wichtig ist, sich klar zu machen, dass die CED im Alter eher einen milderen Verlauf nehmen.

Download des ganzen Artikels
 

Prof. Dr. med. Christian Maaser, Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik, Bauchredner 1/2014

Das Alter wirkt sich auch auf die CED-Therapie aus

Mit dem Alter verändert sich nach und nach einiges an den gewohnten Abläufen im Körper, z.B. das Entgiftungsvermögen der Nieren, eine erhöhte Infektanfälligkeit. Auch das zeitgleiche Vorliegen mehrerer, voneinander unabhängiger Erkrankungen (Multimorbidität), darunter auch altersbedingte, ist nicht ungewöhnlich. Das hat auch Auswirkungen auf die Behandlung der CED. Medikamente werden im Körper anders verarbeitet, die verschiedenen Medikamente können z.B. unerwünschte Wechselwirkungen entwickeln, zu einer Verschlechterung der Begleiterkrankungen oder zu einem erhöhten Sturzrisiko führen. Das muss bei der Entscheidung für eine CED-Therapie beachtet werden.

Der Download des ganzen Artikels ist nur für eingeloggte Mitglieder möglich.

 

Weitere Artikel

Bauchredner 1/2014

Inhalt 1/2014

Download des ganzen Artikels
 

Prof. Dr. med. Rainer Duchmann, Bauchredner 1/2014

Editorial: Ich werde älter – meine CED auch

Download des ganzen Artikels
 
Erstellt: 03.12.2015 Letzte Änderung: 06.01.2017

Beratung

  • Tafel mit den Worten Beratung und anderen
  • in der Bundesgeschäftsstelle, Telefon 030 2000392 - 11.

    Was wir tun können in unserer Beratung:

    • zuhören und Orientierungshilfen geben,
    • Informationen zu angebotenen Materialien geben,
    • über Verfahren in der Diagnostik und Therapie informieren,
    • im Umgang mit Problemen und Belastungen unterstützen, die sich durch die Erkrankung ergeben (z.B. familiäre, partnerschaftliche, körperliche und seelische Beeinträchtigungen),
    • Kontaktmöglichkeiten zum Austausch mit Betroffenen nennen, sowie
    • gemeinsam nächste Schritte finden.

    Die aktuellen Beratungstermine finden Sie hier.

    ×

    Schreiben Sie uns:

    ×

    400.000 Betroffene in Deutschland brauchen Ihre Hilfe! Helfen Sie mit einer Spende, einer Zustiftung, einer Mitgliedschaft oder Ihrem eigenen Engagement!

    Die DCCV ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind somit steuerlich absetzbar.

  • ×

    Ihre SHG-Kontaktanfrage.

    * = Pflichtfeld

    ×