Was kann man zum Verlauf von Infektionen mit dem neuen Coronavirus „Sars-CoV-2“ bei Kindern mit CED sagen?

Nach aktuellem Kenntnisstand stecken sich Kinder und Jugendliche genauso oft mit dem neuen Coronavirus „Sars-CoV-2“ an wie Erwachsene. Die Infektionen scheinen jedoch milder zu verlaufen als bei Erwachsenen (zum Beispiel sind bei Kindern und Jugendlichen bislang nur wenige Fälle mit intensivmedizinischer Behandlung bekannt).

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es kaum Daten dazu, wie eine Infektion  mit dem neuen Coronavirus bei Kindern mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung verläuft.

Weiterhin liegen  keine Daten dazu vor, wie eine Infektion bei Kindern unter immunsupprimierender Therapie (z. B. Kortison, Azathioprin, Biologika) verläuft. Aufgrund der enormen Virusverbreitung weltweit scheint es jedoch sehr wahrscheinlich, dass sich bereits Kinder und Jugendliche, deren Immunsystem supprimiert ist, mit Sars-CoV-2 infiziert haben, ohne einen schweren Verlauf zu entwickeln. Diese Annahme lässt sich darauf zurückführen, dass  bislang generell kaum schwere Verläufe bei Kindern und Jugendlichen beobachtet wurden.

Aussagen, wie im Einzelfall eine Infektion mit Sars-CoV-2 verläuft oder wie hoch das Risiko einer schweren Infektion ist, können nicht gemacht werden. Es gibt weitere Faktoren, die das Risiko eines schweren Verlaufs erhöhen können. Diese sind neben der Einnahme immunsupprimierender Medikamente auch ein akuter Schub und weitere chronische Erkrankungen (zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma (Informationen des RKI für Personen mit höherem Risiko für einen schweren Verlauf).

Die Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE) geht auf Basis des aktuellen Informationsstands davon aus, dass Kinder und Jugendliche unter Immunsuppression grundsätzlich kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Coronavirus-Infektion haben.

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