Sollten Kinder mit CED in stabiler Situation ihrer Grunderkrankung zur ambulanten Kontrolle ins Krankenhaus oder zum*zur Kinderärzt*in gehen?

(Aktualisiert am 22. April 2020)

  1. Erforderliche Kontrollen, Therapiemaßnahmen bei akuten Problemen und Infusionen von Biologika (zum Beispiel bei Infliximab) sollten weiterhin unter Berücksichtigung von Infektionsschutz-maßnahmen, wie z. B. räumliche bzw. zeitliche Trennung von anderen Patient*innen erfolgen.
  2. Symptomfreie Patient*innen sollten Ärzt*innenbesuche, insbesondere volle Wartezimmer, meiden.
  3. Der Medikamentenbedarf für die nächsten Wochen sollte vorrätig sein. Wenn notwendig, sollten Sie zunächst telefonische Kontakt mit Kinderärzt*in bzw. Kindergastroenterolog*in aufnehmen.
  4. Alle planbaren Operationen, medizinisch nicht dringliche Termine bzw. Verlaufskontrollen wie z. B. Darmspiegelungen, Termine bei der Augenärzt*in oder Hautärzt*in sollten auf die Zeit nach der Infektionswelle verschoben werden.

Quelle:

Diese Empfehlungen wurden verfasst von: Prof. Dr. J. Däbritz, Prof. Dr. S. Koletzko, PD Dr. Carsten Posovszky, in Zusammenarbeit mit: PD Dr. Rüdiger Adam, Dr. Stefan Buderus, Dr. Martin Classen, Dr. Alexander Fichtner, Univ.-Prof. Dr. Almuthe Hauer, PD Dr. Jan de Laffolie, PD Dr. Elke Lainka, Dr. Benjamin Schiller : Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) -– Empfehlungen bei Immunsuppression im Rahmen von Magen-Darm-Erkrankungen und Lebererkrankungen im Kindes- und Jugendalter, 17.04.2020

 

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