Forschergruppe zu PSC in Hamburg wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert

In den kommenden drei Jahren unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Forschergruppe am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Untersucht wird, ob und inwiefern das Mikrobiom, also die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Verdauungstrakt, für die Entwicklung einer Primär Sklerosierenden Cholangitis (PSC) eine Rolle spielt.

18.01.2016

Ausgangspunkt der Forschung ist die Beobachtung, dass die PSC bei etwa 2 von 3 Betroffenen zusammen mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung auftritt. Insofern liegt ein Zusammenhang der Lebererkrankung mit den Darmbakterien nahe, die den Fettstoffwechsel und die Barrierefunktion der Schleimhäute beeinflussen. Um dies genauer zu untersuchen, werden Immunologen, Molekularbiologen, Biochemiker sowie Wissenschaftler(innen) aus der Grundlagenforschung und der Klinik zusammenarbeiten.

Sprecher der neuen Klinischen Forschergruppe 306 ist Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, der Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE, designierter Leiter der Gruppe ist Prof. Dr. Christoph Schramm. Neben dem UKE sind Arbeitsgruppen des Hamburger Heinrich-Pette-Instituts, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und weitere Kooperationspartner aus Hannover, Wien, Paris und Oslo eingebunden.

Quelle:

„DFG fördert Forschergruppe im UKE: Entzündlicher Lebererkrankung auf die Spur kommen“, Pressemitteilung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf vom 04.01.2016, online unter idw-online.de/de/news643871

 

Die Primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist eine seltene Erkrankung, bei der Entzündungen und Vernarbungen die Gallengänge verengen, so dass es zu Galleabfluss-Störungen kommt, die die Leber schädigen.

Die Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung – DCCV – e.V. ist die Selbsthilfeorganisation für die von einer Chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) oder einer Primär sklerosierenden Cholangitis (PSC) - mit oder ohne damit verbundener Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn - Betroffenen in Deutschland.

Beratung

  • Tafel mit den Worten Beratung und anderen

in der Bundesgeschäftsstelle, Telefon 030 2000392 - 11.

Was wir tun können in unserer Beratung:

  • zuhören und Orientierungshilfen geben,
  • Informationen zu angebotenen Materialien geben,
  • über Verfahren in der Diagnostik und Therapie informieren,
  • im Umgang mit Problemen und Belastungen unterstützen, die sich durch die Erkrankung ergeben (z.B. familiäre, partnerschaftliche, körperliche und seelische Beeinträchtigungen),
  • Kontaktmöglichkeiten zum Austausch mit Betroffenen nennen, sowie
  • gemeinsam nächste Schritte finden.

Die aktuellen Beratungstermine finden Sie hier.

×

Schreiben Sie uns:

  1. * = Pflichtfeld
×

400.000 Betroffene in Deutschland brauchen Ihre Hilfe! Helfen Sie mit einer Spende, einer Zustiftung, einer Mitgliedschaft oder Ihrem eigenen Engagement!

Die DCCV ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind somit steuerlich absetzbar.

×

Ihre SHG-Kontaktanfrage.

  1. * = Pflichtfeld
×