Start zum Crohn & Colitis Tag 2012

PRESSEMITTEILUNG

17.09.2012

Kiel / Berlin, 17. September 2012 – Die beiden chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betreffen ungefähr 320.000 Menschen in Deutschland. Betroffene leiden unter Krankheitsschüben mit zum Teil schweren Verläufen, die stark in die Lebensplanung und Lebensführung eingreifen. Welche Ursachen zur Entstehung der Krankheiten führen, ist bislang nicht hinreichend erforscht. Auch sind die Krankheiten und ihre Verläufe in der Öffentlichkeit noch nicht allgemein bekannt. Um dies zu ändern, veranstalten das Kompetenznetz Darmerkrankungen und die Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung DCCV e.V. den Crohn & Colitis Tag vom 14. September bis zum 14. Oktober 2012. 
 
Bei den meisten Betroffenen brechen chronisch entzündliche Darmerkrankungen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren – in einer Zeit der aktiven Lebensplanung – zum ersten Mal aus. Krampfartige Bauchschmerzen, Durchfälle und Schwäche sind häufige Erscheinungen der in Schüben verlaufenden Krankheiten. In schlimmeren Fällen kommen ausgeprägte Bauchschmerzen, Fieber, Entzündungsreaktionen und Blutungen dazu, die zu Arbeitsausfällen, Krankenhausaufenthalten und Operationen führen können. Die Diagnose Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa kann für Betroffene starke Einschnitte in die Lebensplanung und Lebensführung bedeuten. Die Krankheiten sind behandel- aber nicht heilbar. Die Ursachen werden erforscht, aber noch sind nicht alle Zusammenhänge erschlossen. Dennoch werden die Krankheiten in vielen sozialen Kontexten wie dem Arbeitsumfeld oder Freundeskreis häufig noch tabuisiert, was dazu führt, dass sie in der Öffentlichkeit zum Teil noch nicht allgemein bekannt sind.

Das Kompetenznetz Darmerkrankungen und die Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung DCCV e.V. haben es sich zur Aufgabe gemacht, als Sprachrohr für Betroffene einmal im Jahr den Crohn & Colitis Tag zu veranstalten und damit die Bekanntheit der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zu steigern. Unter dem Motto HOCHAKTIV wird in einem Zeitraum von vier Wochen, vom 14. September bis zum 14. Oktober 2012, in ganz Deutschland verstärkt durch Aktionstage mit Veranstaltungen und Arzt-Patienten-Seminaren über die Krankheiten, ihre Ursachen, Verläufe und Therapiemöglichkeiten aufgeklärt. Niedergelassene Arztpraxen beteiligen sich ebenso wie Kliniken und Selbsthilfegruppen.

Der Crohn & Colitis Tag findet dieses Jahr zum 5. Mal statt, mehr als 54 Informationsstände in ganz Deutschland bilden Anlaufstellen für Interessierte. Höhepunkt ist der 28. September 2012 – an diesem Tag finden die meisten Veranstaltungen statt.

„Über Krankheiten des Darms wird oft nicht gerne gesprochen und deswegen verbreiten sich Informationen über die Krankheitsbilder auch nur langsam und unvollständig“, berichtet Prof. Dr. Ulrich Böcker, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Vivantes Klinikum Neukölln, Berlin, und Beiratsmitglied des Kompetenznetz Darmerkrankungen und der DCCV. „Mit dem Crohn & Colitis Tag als Forum für Austausch und Wissensvermittlung erreichen wir immer mehr Menschen, selbst Betroffene und solche, die aus der privaten oder beruflichen Perspektive zum Umfeld der Betroffenen gehören.“

Eine vollständige Liste aller Aktionen zum Crohn & Colitis Tag 2012 ist auf der Website www.crohn-colitis-tag.de zu finden.

 

Informationen zu den Veranstaltern:
DCCV, Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung, e.V.
T: +49.(0)30.2000 392 0, E: info(at)dccv.dewww.dccv.de

Kompetenznetz Darmerkrankungen e.V.
T: +49.(0)431.597-3937, E: sekretariat(at)kompetenznetz-ced.dewww.kompetenznetz-ced.de

Kontakt für Journalisten: Susanne Weller, Tel.: +49.(0)172.308 41 36, 
E-Mail: s.weller(at)weller-media.com

von: S. Weller /KN CED

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in der Bundesgeschäftsstelle, Telefon 030 2000392 - 11.

Was wir tun können in unserer Beratung:

  • zuhören und Orientierungshilfen geben,
  • Informationen zu angebotenen Materialien geben,
  • über Verfahren in der Diagnostik und Therapie informieren,
  • im Umgang mit Problemen und Belastungen unterstützen, die sich durch die Erkrankung ergeben (z.B. familiäre, partnerschaftliche, körperliche und seelische Beeinträchtigungen),
  • Kontaktmöglichkeiten zum Austausch mit Betroffenen nennen, sowie
  • gemeinsam nächste Schritte finden.

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