© 2010 DCCV
Klare Regeln: Unabhängig, nicht gekauft
Transparenz durch Information: Übersicht über die Einnahmen aus dem Bereich der Wirtschaft
Bauchredner-Artikel: Zwischen Mühlsteinen? Selbsthilfe handelt selbstbestimmt und selbstbewusst
Wie finanziert sich die DCCV?

- Reges Interesse an den
Info-Materialien der DCCV.
Von Betroffenen für Betroffene
In der DCCV engagieren sich Betroffene ehrenamtlich für andere Betroffene. Ehrenamtlich heißt, dass sie dafür weder bezahlt werden, noch eine Aufwandsentschädigung erhalten. Ohne dieses Engagement gäbe es die DCCV nicht. Aber dennoch gibt es Aufgaben, für die Geld benötigt wird. Druck der Mitgliederzeitschrift, Porto, hauptamtliche Mitarbeiter, Veranstaltungsorganisation, diese homepage - alles das kostet Geld.
Keine "Gewinnerzielungsabsichten"
Die DCCV ist ein gemeinnütziger Verein. Das heißt, alles, was getan wird, dient dem Satzungszweck (also der Interessenvertretung von CED-Betroffenen) und nicht dem Geldverdienen. Als gemeinnütziger Verein genießt die DCCV Vergünstigungen im Bereich der Steuerpflicht und der Buchführungspflichten, gleichzeitig ist sie an bestimmte Vorgaben zum Umgang mit ihrem Geld ("zeitnahe Mittelverwendung") gebunden.
Finanzen
Der Jahreshaushalt der DCCV e.V. beläuft sich auf etwa 1,1 Millionen Euro. Verantwortlich für die Kassenführung ist die Schatzmeisterin, in der Geschäftsstelle unterstützt von der Buchhaltung und dem Leiter der Geschäftsstelle. Nach Abschluss jeden Kassenjahres wird die Kassenführung von einem Wirtschaftsprüfer geprüft, nach erfolgreicher Prüfung wird ein Prüfungsvermerk erteilt.
Einnahmen
Die DCCV e.V. ist eine unabhängige Patientenvereinigung, die fest in der Selbsthilfe verwurzelt ist. Der weit überwiegende Teil der Einnahmen stammt daher aus den Beiträgen der Mitglieder. Die DCCV e. V. wird darüber hinaus aus Mitteln der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefördert (Krankenkassenförderung nach §20 Absatz 4 SGBV). Einen weiteren Teil machen Spenden und Zuwendungen aus, dazu kommen etwas öffentliche Gelder für einzelne Projekte. Die Aktion Mensch hat mit einer Personalstelle in der
Bundesgeschäftsstelle die Neu-Entwicklung dieses Internetauftritts 2006 gefördert.
Ausgaben
Beratung und Information sind die Hauptaufgaben der DCCV e.V. und hier liegen auch die Hauptausgabenfelder. Etwa 250.000 Euro werden für das Mitgliedsjournal „Bauchredner“ und weitere Schriften ausgegeben, ebenso hoch ist der Anteil von Redakteuren und Beratern an den Personalkosten. Die weiteren Personalkosten, Veranstaltungskosten, Reisekosten, Forschungsförderung bilden weitere Ausgabenschwerpunkte.
Unabhängig? Oder gekauft?

- DCCV-Schatzmeisterin
Marga Ratzlaff
Die Unabhängigkeit der Selbsthilfe ist zur Zeit häufig ein Thema in den Medien. Zu Recht, wie die Verantwortlichen der DCCV meinen. Denn wer sich bei der Selbsthilfe Rat holt, muss sich darauf verlassen können, dass er einen Rat aus der Selbsthilfe bekommt und nicht verdeckte Werbung irgendeines Pharmaunternehmens.
Klare Regeln
Die DCCV hat daher intensiv an der Erarbeitung eines gemeinsamen Regelwerkes der deutschen Selbsthilfeorganisationen mitgearbeitet und dieses Regelwerk ("
Gemeinsame Leitsätze") nach Verabschiedung sofort, als eine der ersten deutschen Selbsthilfeorganisationen,
unterzeichnet.
Keine Abhängigkeiten
Sponsoring durch Pharmafirmen hat mit etwa 3 Prozent der Einnahmen einen geringen Anteil an den Einnahmen der DCCV. Diese Einnahmen entstehen durch die zweckgebundene Unterstützung einzelner Aktionen, in der Regel Arzt-Patienten-Seminare. Auf diese Einnahmen ist die DCCV nicht angewiesen. So wahrt sie ihre finanzielle Unabhängigkeit durch Finanzierung aus Mitgliedsbeiträgen und ihre inhaltliche Unabhängigkeit durch einen weiten Kreis an Mitarbeitern und Beratern.
Übersicht über die Einnahmen aus dem Bereich der Wirtschaft
Um volle Transparenz herzustellen, hat der Verband alle Einnahmen aus dem Bereich der Wirtschaft zusammengestellt (pdf-Dateien):

- Zwischen Mühlsteinen? Selbsthilfe handelt selbstbestimmt und selbstbewusst
Burkhard Stork, Bauchredner: 1/2007Seit geraumer Zeit erschienen gehäuft Medienberichte, die eine vermeintliche Abhängigkeit der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen insgesamt unterstellen. Tenor der Berichte war immer, dass die Selbsthilfe insgesamt Pharma-abhängig sei - ohne jede Differenzierung. Die Medienberichte, die einige Fälle solcher „Pseudo-Selbsthilfe“ aufgedeckt haben, haben der „echten“ Selbsthilfe insgesamt schwer geschadet...
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für das Geschäftsjahr 2006
