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Erfahrungsaustausch in sonniger Herbststimmung

- In der Salzgrotte in Chemnitz
Ein Seminarwochenende / Kontaktpersonentreffen der Sachsen - in Hartmannsdorf bei Chemnitz
Schon seit den 90er Jahren - seit der Möglichkeit, Selbsthilfegruppen und Vereine in den neuen Ländern zu gründen, gab es länderübergreifende, regelmäßig stattfindende Treffen der Sprecher von Selbsthilfegruppen. Diese Tradition des gegenseitigen Kennenlernens und des Erfahrungsaustauschs wollte der sächsische Landesverband, der sich 2002 neu formierte, gerne fortführen. Seitdem werden diese so genannten Kontaktpersonentreffen im kleineren Rahmen jährlich in einer anderen „SHG-Stadt“ organisiert und sind mittlerweile zum festen Bestandteil der Selbsthilfegruppenarbeit in Sachsen geworden.
Vergangenes Jahr traf man sich in Delitzsch, was alle Teilnehmer noch in guter Erinnerung hatten. In diesem Jahr kamen wir vom 14.-16.10.2011 zusammen und die gute Atmosphäre - in Verbindung von konzentrierter Arbeit, Gesprächsrunden und Entspannung ließen die Zeit recht schnell vergehen. Zu Beginn unserer Veranstaltung begrüßte uns Cordula Groß und es wurden herzliche Grüße übermittelt von einigen Mitstreitern, denen es derzeit nicht besonders gut geht. Wir bedachten sie mit einer Grußkarte.
In unserer Runde wurde aus Magdeburg Simone Giebel vom Landesverband Sachsen Anhalt herzlich begrüßt – sozusagen in Fortführung der o. g. gegenseitigen Unterstützung über Landesgrenzen hinaus.
An diesem Wochenende ging es um unsere Arbeit in den Selbsthilfegruppen, um aktuelle Gesundheitspolitik und im Erfahrungsaustausch untereinander diskutierten wir rege.
Die Mitteilungen und Erläuterungen von den Mitgliedern im Landesverband, genannt sei hier insbesondere Elke Bühligen, welche über sächsische Projekte in den unterschiedlichen Arbeitskreisen berichtete, zeigte uns erneut, wie viel Arbeit und persönliches Engagement eingebracht werden und eine stetige Präsenz abfordern. Weitere Mitstreiter sind gern gesehen denn unser Ehrenamt hält unsere bestehenden Strukturen aufrecht.
Das Treffen dient auch der Weiterbildung, gerade wenn es um Fragen der Weiterentwicklung der Selbsthilfegruppen sowie der Organisation der Selbsthilfearbeit geht.
Für interessante Ausführungen zum Sozialrecht war Andreas Engler vom Arbeitskreis Sozialrecht der DCCV als Referent gewonnen worden.
Einige Mitglieder des Kontaktpersonentreffens haben in der künstlich geschaffenen Salzgrotte in Chemnitz, mit ihren beruhigenden Lichtspielen und dezenter Musik, den Ort des Rückzugs genossen und Entspannung gefunden. Ein Erlebnis der besonderen Art. Unser Dank gilt dafür Mario Strobel (dem Ansprechpartner der SHG Chemnitz) und seiner Familie.
Gundula Müller, SHG Plauen






