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15.08.2009
Kontaktpersonentreffen 2009 in Hustedt bei Celle
Am 15.08.2009 war es endlich wieder so weit. Ich starte zum Kontaktpersonentreffen 2009 nach Hustedt bei Celle. Wie schon seit einigen Jahren findet an diesem Wochenende das Kontaktpersonentreffen Niedersachsen/Bremen im Bildungszentrum Heimvolkshochschule Hustedt statt.
Eine sehr schön gelegene Einrichtung mit sehr gutem Essen, schönen Zimmern und was am wichtigsten ist, jeder hat sein eigenes WC. Auch das Wetter spielt wieder mit. Die Sonne scheint das gesamte Wochenende aus allen Knopflöchern.
Die Ankunft um 9.30 Uhr ist wie bei einem Familientreffen; Umarmungen hier, Küsschen dort. Man kennt sich von den letzten Jahren oder anderen Veranstaltungen. Andreas, der einzige "Neue" in diesem Jahr, wird herzlich in die Gruppe aufgenommen.
Torsten, Marion, Birgit und Anna haben mal wieder tolle Arbeit geleistet und alles prima organisiert. Trotz Ausfällen mit dem PC und der Referentin Claudia lief alles wie am Schnürchen - wir sind es ja nicht anders gewöhnt von diesem Team.
Los geht es mit der üblichen Vorstellungsrunde aus der sich gleich erste Gespräche entwickeln, Probleme die alle Gruppen haben, wie halte ich die Mitglieder der Gruppe bei der Stange, wie kann ich neue Mitglieder für die Gruppenarbeit begeistern.
Da die Referentin Claudia krank geworden ist , wird das Thema – Die Stellung der Behinderten in unserer Gesellschaft , Funktionen und Bedeutung von Selbsthilfegruppen- kurzfristig abgeändert.
Torsten gibt die ersten Einblicke in die neue
bundesweite Parkerleichterung.
Diese Parkerleichterung ist seit Mitte Juli 2009 gültig für alle CED-Betroffene, die aufgrund der CED-Erkrankung einen Grad der Behinderung von 60 % haben oder Stomaträger mit einem Grad der Behinderung von 70 %.
Noch sind sich nicht alle Landkreise einig, wie dieser neue Ausweis aussehen sollte. Negativ wird angesehen, dass z.B. in Delmenhorst auf der Vorderseite des Ausweises der Name und die vollständige Adresse vermerkt sind.
Danach wird das Thema Schweinegrippe kurz angesprochen. Sowohl die Schweinegrippe ,als auch die neue Parkerleichterung werden am Sonntag von Egon ausführlich besprochen werden.
Es gibt Änderungen bei der Finanzierung des nächsten Kontaktpersonentreffens. Die einzelnen Kontaktpersonen müssen im nächsten Jahr die Verpflegung selbst bezahlen, da dieses nicht von den Krankenkassen bezahlt wird. Verständlich finde ich und werde mich sicherlich nicht dadurch abhalten lassen im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Nach dem Mittagessen wird uns von Werner ein sehr interessanter Einblick in die neue elektronische Gesundheitskarte gegeben. Nach diesem Vortrag ist jedem klar, hier ist noch viel Arbeit notwendig, damit diese Karte problemlos funktionieren kann.
Im November 2003 wurde der Beschluss gefasst , diese Karte einzuführen, was bis 2006 geschehen sollte !!!!. Bisher gibt es nur einige wenige Testregionen wo die Karte eingesetzt , wird und auch hier funktioniert sie nicht reibungslos. Es bleiben trotz des sehr interessanten Berichtes noch viele Fragen offen, vieles ist noch ungeklärt.
Am Abend treffen wir uns alle zu einem gemütlichen Erfahrungsaustausch , trotz lauer Sommernacht geht es für unserer Verhältnisse relativ früh in`s Bett.
Sonntagmorgen nach dem Frühstück vertieft Egon die Themen – neue bundesweite Parkerleichterung und Schweinegrippe noch. Zum Thema der neuen Parkerleichterung erklärt er uns, wie, wo der Antrag gestellt werden muss und wo wir mit diesem Ausweis parken dürfen. Egon hat -keiner hat es anders erwartet – natürlich für jeden alles nochmal in schriftlicher Form mitgebracht.
Beim Thema Schweinegrippe wird diskutiert, sollen wir mit CED uns impfen lassen oder nicht?
Hierbei gehen die Meinungen doch stark auseinander.
Auch zu diesem Thema hat Egon wieder einen Link zum nachlesen bereit : www.pandemierisiko.info.
In der nachfolgenden Diskussion wird die Frage gestellt : sollte man bei Bewerbungen oder Neueinstellungen den Schwerbehindertenstatus angeben, sollte man überhaupt einen Schwerbehindertenantrag stellen. Auch hier gibt es viel für und wider.
Nach dem Mittagess
en ist es dann leider wieder Zeit sich zu verabschieden. Ich denke jeder der Runde konnte auch in diesem Jahr wieder wertvolle Informationen für sich und die Gruppe mitnehmen und freut sich auf das Kontaktpersonentreffen 2010. Ich hoffe, dass ich dann auch wieder mit dabei sein darf.
Dorothee
Selbsthilfegruppe Morbus Crohn/Colitis ulcerosa, Woltersdorf






