Überleitung von jugendlichen CED-Patienten aus der pädiatrischen in die internistische Gastroenterologie
Wenn aus Kindern Jugendliche geworden sind, ist irgendwann der Zeitpunkt erreicht, an dem sie vom Pädiater zum Internisten wechseln (müssen). Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres kann der junge Betroffene zum - für die Behandlung der besonderen Probleme bei Kindern und Jugendlichen besonders ausgebildeten - gastroenterologischen Pädiater gehen, oder auch einen (Erwachsenen-) Internisten bzw. Gastroenterologen aufsuchen. Spätestens ab dem 18. Geburtstag ist aber der Besuch beim Pädiater nicht mehr möglich.
Überlegungen zum "Wann" und "Wie" des Wechsels vom Pädiater zum Internisten sind äußerst wichtig. Dieser Übergang sollte so vorbereitet und gestaltet werden, dass er für den jungen Patienten und seine Behandlung möglichst günstig abläuft.
Es gibt keine Studien zu diesem Thema, so dass es keine evidenzbasierten Erkenntnisse gibt, und keine Leitlinie. Daher haben sich namhafte pädiatrisch und internistisch tätige Gastroenterologen und Chirurgen sowie Vertreter der Kind-/Eltern-Initiative und der Youngster der DCCV zusammengefunden und ein gemeinsames Papier erstellt.
Das Papier zeigt zunächst die Veränderungen auf, die mit dem Übergang einhergehen. Dann wird ein Konzept entwickelt, mit dessen Hilfe die Überleitung von jugendlichen CED-Patienten aus der pädiatrischen in die internistische Gastroenterologie erleichtert und im Sinne von Empfehlungen standardisiert werden soll. Dazu gehört als Anhang ein Muster für einen Abschlussbericht des Pädiaters.
Die Verfasser des Papiers hoffen, dass möglichst viele am Übergang beteiligte Ärzte diese Empfehlungen zum Nutzen Ihrer jugendlichen Patienten anwenden werden.
Das Überleitungspapier können Sie hier herunterladen:






