Ich? Du? Wir? Gemeinsam sind wir stärker!!!!!
Dies war das Motto des Elternseminars in Frankfurt.
Wir haben viele Erwartungen, Fragen aber auch Ängste gehabt, als wir zu unserem ersten Elternseminar fuhren. Unsere Tochter hat sein Januar 2008 ihre Diagnose Morbus Crohn.
Für uns war die Teilnahme an so einem Seminar sehr wichtig, denn seid Januar hatten sich doch einige Fragen – teils medizinisch, aber auch alltägliches – angestaut.
Themenschwerpunkte waren am Freitagabend:
Komplementärmedizin
- Was ist das?
- Pro und Contra
- Wie viel ist gut, wann wird es zu viel?
- Was wollen wir; was ist für unsere Kinder gut?
Vielen Dank Frau Dr. Eckert, vom v. Haunerschen Kinderspital München, dass Sie für Freitagabend extra den Weg aus München angetreten haben, um mit uns über dieses wichtige Thema zu reden.
Am Samstag hatten wir dann folgende Themen:
- Diagnostik, was ist Standard
- Mangelerscheinungen, Wachstumsverzögerungen und deren Folgen
- Alltag
Frau Dr. Ballauf, Universität Essen, hatte sich den kompletten Samstag Zeit genommen um auf unsere Fragen zu antworten. Es war sehr schön für uns, dass wir feststellen konnten:
"Es gibt keine dummen Fragen!" Jeder konnte Fragen stellen, welche schon lange in jedem einzelnen von uns schlummerten. Vielen Dank Frau Dr. Ballauf, dass Sie sich soviel Zeit genommen haben und uns ein Konzept erstellten, welches wir nun zuhause noch einmal in Ruhe durchlesen können.
Die Vorträge und Diskussionen danach waren sehr hilfreich. Die Alltags- Lebensberichte der Eltern und Smalltalks - besonders am Samstagabend als es hieß: "Wir lassen den Alltag hinter uns!" - und in den Pausen waren interessant und wichtig. Uns persönlich hat das Wochenende sehr viel gebracht. Wir sind nicht alleine, es ist "NORMAL" so, wie der Alltag bei uns abläuft und es geht immer weiter. Es ist und wird nicht einfach, aber wir müssen unsere Kinder unterstützen, dass Sie wie alle anderen Jugendliche aufwachsen können und lernen mit Ihrem Crohn umzugehen, was nicht immer leicht ist.
Das Wochenende war das, was wir gebraucht haben. Wir haben weil erfahren und gelernt, tolle Leute kennen gelernt. Es hat zwar eine Weile gedauert bis man alle Info „ verdaut“ hatte, aber dennoch bekommt man einen Blick über den Tellerrand hinaus.
Vielen Dank an Silke, Rolf und Monika von der KEI, an alle Eltern für Ihre Offenheit.
Es waren drei tolle Tage, die irgendwie zu schnell vorbei gingen, aber doch ausreichten um Kontakte zu knüpfen und alle offenen Fragen stellen zu können.
Wir hoffen, dass wir uns bald wieder sehen, egal ob bei einem Elternseminar, einem Eltern-Kindseminar, oder ob wir uns wieder sehen, wenn unsere Kinder zur Teenfreizeit im April fahren.
Bis dahin
Franz und Ilona Brunnert






