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Defensin-Defekte bei Morbus Crohn

Dr. Jan Wehkamp
  • Die zentrale Rolle der Bakterienabwehr: Defensin-Defekte bei Morbus Crohn. Neueste Daten und Auswirkungen auf zukünftige Therapieansätze
    Dr. Jan Wehkamp, Dr. Klaus Fellermann, Bauchredner: 1/2006

    Defensine sind körpereigene Antibiotika, die antimikrobielle Eigenschaften gegen Kleinstlebewesen haben. Im Magen-Darm-Trakt regulieren Defensine die Zusammensetzung und Zahl der dort siedelnden Bakterien, Pilze, Viren und Protozoen, schützen den Körper vor krankmachenden Organismen und auch der eigenen Darmflora, den üblichen „Bewohnern“ des menschlichen Darms, wie z.B. die Verdauung befördernde Bakterien. Im gesunden Zustand ist die normale Beziehung des Körpers mit der normalen (kommensalen) Mikroflora für den Darm und Körper von Vorteil und gewinnbringend, aber die gleichen „normalen“ Bakterien spielen eine entscheidende Rolle im Krankheitsprozess von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

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