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Impfen unter Immunsuppression

  • CED-Patienten unter immunsuppressiver Therapie: Infektionsschutz durch Impfungen
    Dr. med. Josef Weismüller, Bauchredner: 4/2011

    Bei CED-Patienten besteht krankheitstypisch eine Störung des Immunsystems. Diese ist sehr komplex und bisher im Einzelnen nicht detailliert aufgeschlüsselt. Es bestehen aber Störungen, die mit der Erkennung und Abwehr von Schadfaktoren einschließlich Erregern im Zusammenhang stehen und die unter anderem Zellen und Botenstoffe betreffen, die für die körpereigene Abwehr entscheidend sind (T-Lymphozyten; antigen-präsentierende Zellen; Zytokine). Die Folge ist unter anderem eine Beeinträchtigung der normalen köpereigenen Abwehrmechanismen gegen Infektionen. ...

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Informationen zur Grippeschutzimpfung

und den Influenza A (H1N1) Infektionen ("Neue Grippe", "Schweinegrippe")

Saison 2011/2012
"Der Influenza-Impfstoff für die kommende Saison 2011/2012 hat dieselbe Antigenzusammensetzung wie der Impfstoff der letzten Saison [s.u.]. Es stellt sich daher die Frage, ob Personen, die in der Saison 2010/2011 eine Influenza-Impfung erhalten haben, in diesem Jahr trotzdem nochmals geimpft werden sollen. Die wenigen dazu veröffentlichten Studien deuten darauf hin, dass die Schutzwirkung der Influenza-Impfung mit der Zeit abnimmt und ein nicht zu vernachlässigender Teil der Geimpften nach Ablauf eines Jahres nicht mehr geschützt ist."
Die STIKO empfiehlt deshalb, dass sich alle Personen, die einer der Zielgruppen für die saisonale Influenza-Impfung angehören, im Herbst 2011 gegen Influenza impfen lassen sollen. Dies gilt unabhängig davon, ob sie bereits im letzten Jahr eine Influenza-Impfung bekommen haben oder nicht."
RKI: Epidemiologisches Bulletin extern38/2011

 

EHEC 2011

RKI: externAbschlussbericht zum EHEC/HUS-Ausbruch Deutschland 2011

 

Saisonaler Influenza-Impfstoff mit integrierter A(H1N1)v-2009-Komponente für die Influenzasaison 2010/2011

Die Virusgrippe (Influenza) ist eine seit Jahrhunderten bekannte, akute Infektionskrankheit. Es handelt sich um eine Atemwegsinfektion, die durch Influenza-A- und Influenza-B-Viren ausgelöst wird. Diese Viren zirkulieren vor allem im Winter - und es kommt auch ohne Pandemie durch die saisonale Grippe regelmäßig zu Todesfällen. Die Zahl der Todesfälle bei den einzelnen Grippewellen kann stark schwanken und auch sehr klein sein oder, nach "konservativer" Schätzung, sogar überhaupt nicht erkennbar sein.

Chronisch Kranke in jedem Lebensalter, Personen über 60 Jahre, Schwangere und Medizinpersonal sollten jedes Jahr rechtzeitig vor Beginn der Grippewelle gegen Influenza geimpft werden. Die Impfung kann jetzt noch nachgeholt werden, auch wenn bereits Influenza-Todesfälle bekannt geworden sind. Der Schutz baut sich innerhalb von 10 bis 14 Tagen nach der Impfung auf.

Influenza-Impfstoffe besitzen die Besonderheit, dass ihre Zusammensetzung jedes Jahr an die aktuelle epidemiologische Situation angepasst werden muss. Die Schweinegrippe-Pandemie ist vorüber, aber das Virus ist geblieben: als saisonales Grippevirus. Seine Wirkung kann es noch immer entfalten. Die vorher zirkulierenden A(H1N1)-Viren scheinen von dem neuen pandemischen Virus A(H1N1) 2009 vollständig verdrängt worden zu sein, allerdings zirkulieren weiterhin Viren des Subtyps A(H3N2) und des Typs B.

Der saisonale Impfstoff 2010/11 setzt sich daher wie in den Jahren vor der Pandemie aus den drei erwarteten Varianten der drei bei Menschen zirkulierenden Influenza-Virustypen (A(H1N1), A(H3N2), B) zusammen. Als H1N1-Variante ist das Schweinegrippe-Virus enthalten.

(Nach Informationen des RKI)

Aktuelle Informationen

  • Aktuelle und fundierte Informationen zur Aktivität der Influenza in Deutschland bietet die Website der Arbeitsgemeinschaft Influenza: externhttp://www.influenza.rki.de/

Weiterhin:

Erstellt: 24.06.2009 (mailTH), letzte Änderung: 04.11.2011 (mailTH).