Studie mit TSO für Patientinnen und Patienten mit aktivem Morbus Crohn
Doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte, multizentrische Phase II Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von drei unterschiedlichen Dosierungen oral einzunehmender Trichuris suis ova (TSO) Suspension bei aktivem M. Crohn
Hintergrund:
Erste klinische Studien zeigen, dass die Eier des Schweinepeitschenwurms (TSO) wirksam zur Behandlung des aktiven Morbus Crohn sein können. Mehr als 80 Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen haben bisher diese Eier im Rahmen klinischer Studien eingenommen. Einige Patienten sind mehr als 4 Jahre damit behandelt worden. Die Studien zeigen eine Abnahme der Krankheitsaktivität, und in der Mehrzahl der Fälle wurde Remission (beschwerdefreie Phase) erzielt. Die Behandlung war sogar wirksam bei Patienten, die auf eine konventionelle Therapie nicht angesprochen haben. Außerdem wurden bislang 50 Patienten mit Heuschnupfen mit Eiern des Schweinepeitschenwurms in einer klinischen Studie behandelt. Die bisher beobachteten unerwünschten Nebenwirkungen, welche auf die Behandlung mit den Eiern des Schweinepeitschenwurms zurückgeführt wurden, betrafen zumeist den Verdauungstrakt.
Da der Mensch nicht der natürliche Wirt des Schweinepeitschenwurms ist, können zwar aus den geschluckten Eiern des Schweinepeitschenwurms im Menschen Würmer heranwachsen, die jedoch nach etwa 2 Wochen, vor ihrer Geschlechtsreife, absterben und ausgeschieden werden. Somit ist davon auszugehen, dass sie auch nicht von einem Menschen zum anderen übertragen werden können.
Die bisherigen, allerdings begrenzten, Erfahrungen deuten darauf hin, dass die Einnahme der Eier des Schweinepeitschenwurms beim Menschen sicher ist.
Mögliches Wirkprinzip:
Würmer haben seit Tausenden von Jahren als Parasiten ihren spezifischen Wirt (Tier oder Mensch) befallen. Dabei haben sie sich spezifisch an ihren jeweiligen Wirt angepasst und gelernt, das Immunsystem des Wirtes ganz speziell zu stimulieren. Somit übernehmen Würmer und andere Parasiten eine wichtige Funktion, da sie die Entwicklung und Reifung bestimmter Teile des Immunsystems beeinflussen können (Modulation des Immunsystems). Im letzten Jahrhundert hat sich jedoch insbesondere die Hygiene in den westlichen Industrieländern dramatisch verbessert, so dass z.B. heute eine Infektion mit Würmern immer seltener in der Kindheit vorkommt. Gleichzeitig zeigen jedoch gerade die Länder mit der besten Hygiene die größte Zahl an Patienten mit Autoimmunerkrankungen (wie z.B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa). Vertreter der „Hygienetheorie“ nehmen daher an, dass eine mangelnde Stimulation des Immunsystems in der Kindheit in bestimmten Menschen, die eine genetische Veranlagung haben, in späteren Jahren die Entstehung einer Autoimmunerkrankung erleichtern kann.
Durch die Modulation des Immunsystems durch TSO hofft man, diejenigen Teile des Immunsystems stimulieren zu können, die einen positiven Einfluss auf die aktivierten Immunzellen beim Morbus Crohn haben können. Dieser Ansatz unterscheidet sich daher auch von den Wirkmechanismen der bis jetzt eingesetzten Medikamenten.
Was ist das Ziel dieser Studie?
Ziel der vorliegenden Studie ist es, zu untersuchen, ob es einen Zusammenhang zwischen der eingenommenen Dosis an Wurmeiern und der Wirksamkeit der Behandlung gibt. Ausserdem, Informationen für die Planung weiterer Studien, wie sie für die Arzneimittelzulassung erforderlich sind, zu sammeln.
Zusätzlich soll der Effekt der Behandlung auf die Darmschleimhaut (Mucosa) durch zwei Darmspiegelungen (endoskopische Untersuchungen) zu Beginn und am Ende der Behandlung untersucht werden. Sie können jedoch an dieser Studie auch teilnehmen ohne sich endoskopieren zu lassen. Die Endoskopien sind zusätzlich und freiwillig.
Wer kann teilnehmen?
Patienten mit aktivem leichten bis mäßiggradigen Morbus Crohn,
- die zwischen 18 und 75 Jahre alt sind,
- die erhöhte Entzündungsmarker im Blut oder Stuhl aufweisen, und
- die nicht dauernd Steroide oder Immunsuppressiva zur Kontrolle der Krankheitsaktivität benötigen.
Wie läuft die Studie ab? Wie lange werde ich behandelt?
Wenn Sie an der Studie teilnehmen möchten und die Ein- und Ausschlußkriterien erfüllen, erhalten Sie über einen Zeitraum von 12 Wochen insgesamt 6 Flaschen mit TSO oder einer Placebo Lösung zur oralen Einnahme. Insgesamt sind neben einer Voruntersuchung 8 Besuche während der Behandlungsphase und ein weiterer Besuch 4 Wochen nach Beendigung der Therapie vorgesehen. Bei diesen Besuchen werden körperliche Untersuchungen und Laboruntersuchungen durchgeführt. Zusätzlich können, wenn Sie dem zustimmen, zu Beginn und am Ende der Behandlung zwei Darmspiegelungen durchgeführt werden. Während der gesamten Studie müssen Sie jeden Tag ein Tagebuch bezüglich Ihrer Symptome des Morbus Crohn ausfüllen sowie zu einzelnen Visiten Fragebögen zu Ihrer Lebensqualität beantworten.
Was spricht dafür, an der Studie teilzunehmen?
Die bisherigen Daten aus ersten klinischen Studien mit TSO zeigen, dass die Eier des Schweinepeitschenwurms wirksam zur Behandlung des aktiven Morbus Crohn sein können. Patienten, die der Placebogruppe zugeteilt werden, haben keinen Nutzen von der Behandlung. Aus klinischen Studien ist jedoch bekannt, dass ungefähr 20% der Patienten mit aktivem Morbus Crohn innerhalb von 8-12 Wochen ohne Behandlung beschwerdefrei werden (Spontanremission).
Während der Studie werden regelmäßig Kontrolluntersuchungen sowie Bluttests durchgeführt und die medizinische Betreuung in der Studie wird umfangreicher sein als bei der üblichen Behandlung.
Sollten Sie oder Ihr Prüfarzt während der Studie der Meinung sein, dass es besser für Sie ist die Studie vorzeitig zu beenden, z.B. weil sich Ihr Gesundheitszustand trotz einer gewissen Dauer der Therapie nicht gebessert oder gar verschlechtert haben sollte (z.B. weil Sie nicht auf die Therapie mit TSO angesprochen oder Plazebo erhalten haben), können Sie jederzeit, ohne Nennung von Gründen, aus der Studie ausscheiden. Die weiteren Therapiemöglichkeiten wird Ihr Arzt dann mit Ihnen individuell besprechen.
Ihre Teilnahme an dieser Studie hilft der Wissenschaft, die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Eier des Schweinepeitschenwurms zu untersuchen. Das Ergebnis der Studie wird zeigen, ob und welche Patienten mit leichtem bis mittelschweren Morbus Crohn von einer Behandlung mit TSO profitieren. Diese Daten werden benötigt, um weitere zulassungsrelevante Wirksamkeitsstudien mit TSO durchzuführen.
Wie kann ich teilnehmen?
Wenn Sie an der Studie teilnehmen möchten, können Sie sich an eines der im Folgenden genannten Prüfzentren wenden. Der Prüfarzt wird mit Ihnen zusammen klären, ob die Studie für Sie geeignet ist. Er wird Ihnen die Studie genau erklären und Ihre Fragen beantworten. Sie erhalten außerdem eine ausführliche schriftliche Patienteninformation, in der alle Einzelheiten genau beschrieben sind. Sie können dann entscheiden, ob Sie an dieser Studie teilnehmen möchten.
Für diese Studie wurde von der Ethikkommission an der Universität Regensburg ein positives Votum erteilt. An der Studie nehmen Patienten in 5 europäischen Ländern teil.
Studienleitung
Prof. Dr. med. Jürgen Schölmerich
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
Prüfzentren in Deutschland:
Bayern
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Dr. med. Jonas Mudter
Studienzentrale (Fr. Meier / Fr. Remberg)
Universitätsklinikum Erlangen
Medizinische Klinik I
Ulmenweg 18
91054 Erlangen
Tel.: 09131-8545094 / -8545130
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Dr. med. Wolfgang Reindl
II. Medizinische Klinik und Poliklinik
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
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81675 München
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Dr. med. Ulrike Strauch
Klinikum der Universität Regensburg
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I
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93042 Regensburg
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E-mail: ulrike.strauch(at)klinik.uni-regensburg.de
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Dr. med. Heinz-Jochen Kramm
Polikum Fennpfuhl
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10369 Berlin
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Dr. med. Harald Matthes
Gastroenterologie
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Kladower Damm 221
14089 Berlin
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Dr. med. Michael Mroß
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Prof. Dr. med. Martin Zeitz
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12203 Berlin
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Dr. med. Christoph Antoni
II. Medizinische Klinik
Universitätsmedizin
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72108 Rottenburg
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Dr. med. Jochen Klaus
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Universitätsklinikum Ulm
Klinik für Innere Medizin
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89070 Ulm
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E-mail: jana.berthold(at)uniklinik-ulm.de
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Prof. Dr. med. Wolfgang Kreisel
Universitätsklinikum Freiburg
Innere Medizin II
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79106 Freiburg
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Prof. Dr. med. Martin Rössle
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Prof. Dr. med. Andreas Raedler
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Innere Medizin/Gastroenterologie
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Dr. Regina Claude
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60596 Frankfurt/Main
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Frankfurter Diakonie-Kliniken
Wilhelm-Epstein-Str. 4
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34613 Schwalmstadt
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PD Dr. Gero Moog
Gastroenterologische Facharztpraxis
Marburger Straße 85
34127 Kassel
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Prof. Dr. med. Jürgen Schölmerich
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Medizinische Klinik I
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Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt
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Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
Tel.: 0511-5323160
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Neue Donnerschweer Str. 30
26123 Oldenburg
Tel.: 0441-31433
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Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik
Städtisches Klinikum Lüneburg
Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie
Bögelstr. 1
21339 Lüneburg
Tel.: 04131-772240
E-mail: CED-ambulanz(at)klinikum-lueneburg.de
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PD Dr. med. Ahmed Madisch
Klinikum Region Hannover GmbH
Klinikum Siloah
Medizinische Klinik I
Roesebeckstr. 15
30449 Hannover
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E-mail: ahmed.madisch(at)krh.eu
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Prof. Dr. med. Max Reinshagen
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Medizinische Klinik I
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38126 Braunschweig
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Innere Medizin V
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Proktologie und Hepatologie
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Telefon 0251 91919222
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Rheinland-Pfalz
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Prof. Dr. med. Frank Lammert
Frau Karen Schneider
Studienbüro
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66421 Homburg
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Dr. med. Tobias Klugmann & PD Dr. med. Niels Teich
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Dr. med. Christian Kirsch
Studiensekretariat Frau Beckmann
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Prof. Dr. med. Ulrich Stölzel
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Flemmingstr. 2
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Prof. Dr. med. Peter Malfertheiner
Universitätsklinikum Magdeburg A. ö. R.
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39120 Magdeburg
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Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I
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06097 Halle (Saale)
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Prof. Dr. Klaus Fellermann
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Abteilung für Gastroenterologie
Dr. med. A. Kodal
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Prof. Dr. med. Diether Ludwig
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23795 Bad Segeberg
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Studienzentrum
Prof. Dr. med. Stefan Schreiber
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Klinik für Innere Medizin I
Schittenhelmstrasse 12
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Tel.: 0431-597-1395
E-mail: study(at)ikmb.uni-kiel.de
Thüringen
Studienzentrum
Prof. Dr. med. Andreas Stallmach
Klinikum der Friedrich-Schiller Universität Jena
Klinik für Innere Medizin II
Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie
Erlanger Allee 101
07740 Jena
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E-mail: gudrun.zimmermann(at)med.uni-jena.de
Angelegt am 11.11.2010 von
CW. Die Liste der teilnehmenden Zentren wurde am 08.03.2011 aktualisiert.







