Rehakliniken
DCCV-Rehaklinikverzeichnis für CED
Wie damals alles begann
Für das Verzeichnis von 2007 hat die DCCV erstmals über Qualitätskriterien für die Rehabilitation bei CED nachgedacht. Ein Rehamediziner, ein Sozialmediziner, drei Betroffene und die zuständigen Geschäftsstellenmitarbeiter haben sich im Oktober 2007 in Frankfurt am Main getroffen, um über Anforderungen an die Rehakliniken zu beraten, die den von der DCCV versandten Fragebogen ausgefüllt zurückgesandt hatten und in das Verzeichnis aufgenommen werden wollten.
Unter Berücksichtigung der existierenden Leitlinien und Vorgaben der Rehaträger für die Reha bei gastroenterologischen Erkrankungen wurde über räumliche und personelle Mindestanforderungen, die Abläufe und Angebote während der Rehabilitation und die Kontrolle der Ergebnisse nach der Maßnahme gesprochen.
Eine besondere Diskussion entstand zur Frage der erforderlichen Mindestzahl von CED-Patienten. Eine solche Mindestzahl als Maßstab ist zwar wissenschaftlich umstritten, sie erscheint aber erforderlich, um gut funktionierende Therapiegruppen zu gewährleisten: Denn zur Bildung einer solchen Gruppe muss zu jeder Zeit eine gewisse Zahl von CED-Patienten in der Rehabilitationseinrichtung anwesend sein. Darum kamen die Teilnehmer des Treffens zu dem Ergebnis, dass Kliniken, die zwar in das Verzeichnis aufgenommen werden wollten, im ausgefüllten Fragebogen dazu aber weniger als 150 Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen jährlich angaben, nicht ausführlich dargestellt werden sollten.
Hilfestellung für Betroffene
Unser Ziel besteht darin, vielen Betroffenen Hilfestellung geben zu können. Die Reha-Maßnahmen sind wirkungsvolle Mittel, um den Erfolg von Behandlungen zu unterstützen und abzusichern. Sie sollen und können eine Unterstützung sein, die Krankheit zu bewältigen. Darum möchten wir Sie mit diesem Verzeichnis auch bestärken: Scheuen Sie sich nicht, an Reha-Maßnahmen teilzunehmen, diese sind keine Gnade, sondern ein sinnvolles und notwendiges Element des Umgangs mit der Krankheit, um soviel Freiheit von der Erkrankung wie möglich und eine akzeptable Lebensqualität zu erreichen. Die aktualisierten Angaben können von Mitgliedern heruntergeladen werden. Falls Sie Nicht-Mitglied sind und nähere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte über unser
Kontaktformular an die Bundesgeschäftstelle.







