Das Bauchredner-Archiv
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- Vorwort BR 1/2010
Ditmar Lümmen, Bauchredner: 1/2010
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- Inhalt BR 1/2010
Bauchredner: 1/2010
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- Titelthema BR 1/2010
Prof. Dr. Dirk Haller, Bauchredner: 1/2010
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- Ernährung bei CED im klinischen Alltag
S. Ulrich, K. Kriener, J. Stein, Bauchredner: 1/2010Obwohl die Ernährung ein wichtiger Faktor bei der Behandlung der Erkrankung ist, gibt es keine „Crohn- oder Colitis-Diät“. Es gibt aber eine Vielzahl von hilfreichen Informationen zum Thema. Der umfangreiche Artikel geht ausführlich auf eine Fülle von Punkten bezüglich der Ernährung bei CED ein: während eines Schubes, in Remission, bei Komplikationen (Stenosen, Gallensäureverlust, Vorbeugung von Nierensteinen und Osteoporose), bei Unverträglichkeiten (Laktose), nach der Entfernung von Dünndarmabschnitten und der Anlage eines Stomas oder eines Pouches, in der Schwangerschaft und auf Reisen… Im komplikationslosen Verlauf ist eine generelle Vitamin- oder Spurenelementeinnahme nicht sinnvoll.
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- Ernährungstherapie bei Kindern und Jugendlichen
Prof. Dr. med. Sibylle Koletzko, Katharina Werkstetter, Bauchredner: 1/2010Je jünger die Patienten bei Ausbruch der Erkrankung, desto größer ist das Risiko für ihre körperliche Entwicklung, Längenwachstum und Knochenqualität. Ursachen einer Mangelernährung können eine eingeschränkte Nährstoffzufuhr, Appetitlosigkeit infolge der Entzündung oder das Meiden von bestimmten Speisen, um das Auftreten von Schmerzen zu verhindern, sein. Darum sind Therapiemaßnahmen sinnvoll, die sowohl die Krankheit in eine Ruhephase (Remission) bringen als auch den Ernährungszustand verbessern. Das kann die (ausschließliche) Ernährungstherapie, die hier näher vorgestellt wird, leisten.
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- Anthocyane: Pflanzenfarbstoffe als „natürliche“ Entzündungshemmer?
Prof. Dr. med. Dr. phil. Gerhard Rogler, Bauchredner: 1/2010Rotwein und Heidelbeeren, Brombeeren, Schwarzer Holunder und buntes Herbstlaub verdanken ihre Farben den Anthocyanen. Ausschließlich Pflanzen stellen diese komplexen chemischen Verbindungen her und schützen sich damit vor Fraßfeinden und Sonnenbrand. Doch auch der Mensch könnte von ihnen profitieren: Sie können oxidativen Stress sowie Entzündungen und bakterielle Krankheitserreger eindämmen. Dies belegen verschiedene Untersuchungen. So konnte auch gezeigt werden, dass Anthocyane im Tiermodell Darmentzündungen reduzieren.
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- Anämie bei CED
Prof. Dr. med. Dr. phil. Jürgen Stein, Prof. Dr. med. Franz Hartmann, Prof. Dr. med. Axel Dignass, Bauchredner: 1/2010Die Anämie („Blutarmut“) stellt mit 35 bis 45 Prozent die häufigste extraintestinale Manifestation bei Patienten mit CED dar. Neben dem Eisenmangel kommen vor allem auch Vitamin B12-Mangel (nach operativer Entfernung des Ileums bei Crohn-Patienten) oder Folsäuremangel vor. In diesem Beitrag wird auf Ursachen und Therapiemöglichkeiten des Eisen- und des Vitamin B12-Mangels ausführlich eingegangen.
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- Die Bedeutung von Eisen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
Tanja Werner, Stefan Wagner, Prof. Dr. rer. nat. Dirk Haller, Bauchredner: 1/2010Eine Eisenmangelanämie tritt bei etwa einem Drittel aller CED-Patienten auf. Die Therapie des Eisendefizits durch orale Gabe ist schlecht verträglich (Übelkeit und Bauchschmerzen) und es besteht darüber hinaus der Verdacht, dass dieses Eisen entzündungsfördernd wirkt. Der Artikel untersucht verschiedene, von Eisen mitbeförderte Entzündungsmechanismen. Neueste Forschung deutet die Möglichkeit einer kombinierten Behandlung der Darmentzündung durch eine eisenarme Diät und des Eisenmangels durch intravenöse Eiseninjektionen an.
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- Fettgewebe im Darm und CED
Priv.-Doz. Dr. med. Britta Siegmund, Bauchredner: 1/2010Bereits Burrill B. Crohn, nach dem später der „Morbus Crohn“ benannt wurde, hat einen Zusammenhang zwischen dem Fettgewebe und Morbus Crohn beobachtet: bei Patienten mit einem Morbus Crohn umzingelt das Fettgewebe an den entzündeten Teilen den Darm. Ursache oder Wirkung oder beides: verstärkt das Fettgewebe die gestörte Darmbarriere oder regten Signalstoffe aus dem Fettgewebe die Entzündung des Darms erst an? Die Antwort darauf ist noch nicht gefunden.
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- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Nährstoffaufnahme und PEPT1
Dipl. Troph. Tilo Wünsch, Prof. Dr. oec. troph Hannelore Daniel, Bauchredner: 1/2010Die Nährstoffaufnahme (Resorption) im Darm erfolgt durch spezialisierte Transportproteine, die die Nährstoffe durch die Darmbarriere schleusen. Darunter gibt es ein vielseitiges Peptidtransportsystem (PEPT1), das größere Einheiten (Di- und Tripeptide und auch bestimmte pharmakologische Wirkstoffe) transportieren kann. Jüngste Forschungsergebnisse deuten auf den Zusammenhang zwischen PEPT1 und CED hin. Bei Entzündung tritt PEPT1 vermehrt auf und vermittelt die Immunantwort, indem es Substanzen transportiert, die vom Immunsystem als körperfremd erkannt werden.
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