Suche nach neuen therapeutischen Strategien bei PSC
DCCV fördert Erforschung der Lebererkrankung Primär sklerosierende Cholangitis mit 150.000 Euro
Am 21. November 2009 wurde in Heidelberg während eines Arzt-Patienten-Seminares, welches im Rahmen des Bundestreffens der DCCV-Arbeitskreises PSC stattfand, die mit 150.000 Euro dotierte DCCV-Forschungsförderung „Primär sklerosierende Cholangitis“ an Prof. Dr. Ulrich Beuers (Amsterdam) verliehen.
Seitens der DCCV gestalteten der Vorsitzende Ditmar Lümmen und die stellvertretende Vorsitzende Birgit Kaltz die Preisverleihung. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Richard Raedsch (Wiesbaden). Anschließend stellte Prof. Dr. Beuers sein Projekt „Pathogenetic Aspects and Potential Future Therapeutic Approaches in Primary Sclerosing Cholangitis“ (Pathologische Aspekte und potenzielle zukünftige therapeutische Ansatzpunkte/Strategien bei der PSC) dem interessierten Publikum vor.
Das Vorhaben von Prof. Dr. Beuers besteht aus mehreren Teilprojekten. Deren gemeinsames Ziel ist die Erforschung einzelner Aspekte der Entstehung der PSC und möglicher Behandlungsstrategien sowie die Früherkennung von Entartungen. Ein Teil der Projekte beruht auf einer Annahme zu molekularen Entstehungsmechanismen einer sklerosierenden Cholangitis.
Die Ausschreibung dieser Forschungsförderung im Bereich der PSC wurde der DCCV durch eine private Spende ermöglicht. Zahlreiche Bewerbungen aus Deutschland, dem deutschsprachigen Ausland und den Niederlanden gingen bis Mitte des Jahres bei der DCCV ein. Um größtmögliche Objektivität und Unabhängigkeit der Gutachter zu gewährleisten, wurden für diese verantwortungsvolle Tätigkeit Experten auf dem Gebiet der primär sklerosierenden Cholangitis aus verschiedenen europäischen Ländern gewonnen.







